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real68er Blogschau 2014 KW20

Animation einer 2C-O-4-Struktur. Grafiker:  Anthonyvidal, gemeinfrei
Animation einer 2C-O-4-Struktur. Grafiker: Anthonyvidal, gemeinfrei

Sehenswerter Vortrag von Thorsten Feldmann unter anderem zum Recht auf Vergessen vs. Recht auf Nochmaldasganzeanschauen und den missbräuchlichen Verweis auf den Datenschutz, wenn man etwas verheimlichen will, gehalten in der Räumen von Wikimedia Deutschland.

Schwerer Tobak: Wenn ein selbstfahrendes Fahrzeug einen Unfall vorhersieht aber nicht verhindern kann, soll es dann den behelmten Motoradfahrer verschonen oder den ohne Helm? Patrick Lin, Direktor der Ethics + Emerging Sciences Group an der California Polytechnic State University, hat solche Gedankenexperimente für das Magazin Wired durchgespielt.

Ich hab ja meine TAN-Liste auf Papier noch, da ich sie für sicherer als die mTAN halte. Jetzt noch mehr, denn die Angreifer haben sich auf das mTAN-Verfahren eingestellt, wie Achim Sawall, dpa, auf Golem zitiert wird.

Das ist mal cool: Lifehack.org zeigt 16 GIFs, die Dich zu Mechanismusexperten machen können. Wer baut das für Wikimedia Commons nach?

Und wo wir gerade bei animierten GIFs sind: Noch mehr lustige GIFs von Romain Laurent bei detailverliebt.de.

Gutes Tun: Der Open-Praxis-Blog Medienpädagogik sucht Blogpaten. Geldbörsen auf!

Noch mehr lustige GIFs von Romain Laurent
Noch mehr lustige GIFs von Romain Laurent
Noch mehr lustige GIFs von Romain Laurent
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Betreutes Gärtnern

Gemüsegärten. Foto: Sebastian Wallroth, CC-BY-SA-3.0
Gemüsegärten. Foto: Sebastian Wallroth, CC-BY-SA-3.0

Mit den Händen in der Erde wühlen. Sehen, wie das Essen wächst. Pflanzen unterscheiden. Das Wunder der Natur erleben. – Es gibt viele Gründe, aus denen Menschen einen Garten haben wollen. Ich habe eine Möglichkeit entdeckt, die nicht mit der vollen Verantwortung und auch nicht der vollen Arbeitslast eines Gartens einher geht. Die Firma Meine Ernte partnert mit Gartenbaubetrieben und bietet für 179 Euro im Jahr 45 m² Gartenland an.

Meine Parzelle liegt hinter Berlin-Wartenberg. Von meiner Wohnung sind es dorthin sieben Kilometer mit dem Fahrrad stadtauswärts. Auf einem Feld ist ein großes Rechteck eingezäunt. Zwei mal 30 Reihen Pflanzen ziehen sich entlang. Mehrere Hundert Parzellen sind in der Quere mit Schnüren markiert. In der Mitte ein breiter Gang, den ich bis fast ganz hinten gehen muss, um meine Parzelle zu erreichen. Je nach Witterung balanciere ich um Schlammpfützen herum oder versuche nicht zu viel Staub aufzuwirbeln. Schon das ist ein Erlebnis: Es gibt Wetter. Mein einziger Kontakt mit Wetter findet in den 5 Minuten zwischen Wohnung und Straßenbahnhaltestelle statt. Oder es wird im Radio über Stürme berichtet, die in der Stadt gewütet haben, ohne das ich etwas bemerkt hätte. Doch jetzt muss ich darauf achten, mich zum Wetter passend anzuziehen. In den Furchen hocken die anderen Gärtner und versuchen die Spösslinge von Rukola, Salat, Petersilie, Kohlrabi, Blumen, Mangold, Rettich, Buschbohne, Zwiebeln, Radieschen, Koriander, Rote Bete, Spinat, Zuckererbsen, Juli, Dill, Pflücksalat, Wurzelpetersilie, Möhren, Wirsing, Sonnenblumen, Rotkohl, Porree, Zucchini, Kürbis, Landgurke und Kartoffeln von unerwünschten Pflanzen zu unterscheiden.

Im Zentrum des Grundstücks steht ein Bauwagen, in dem Harken, Hacken, Spaten, Schaufeln, Grubber nd Gießkannen zu Hauf liegen. Der Wagen ist mit einer Gasbeleuchtung ausgestattet, denn mitten auf dem Feld gibt es keinen Strom, aber eine Gasflasche kann man zum Bauwagen hintragen. Links uns rechts stehen auf weißen Schildchen die lustigen Namen, die die Gärtner ihren Parzellen gegeben haben. Meine heißt „Frohe Zukunft“ in Erinnerung an die Gärtnerische Produktionsgenossenschaft der Stadt, in der ich aufwuchs. Als Schüler habe ich dort auf Schulausflügen in die Arbeitswelt Gurken und Tomaten geerntet.

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Mein Plan für den Dienstagvormittag auf der re:publica 14 #rp14

Publikum. Foto: Volksbuehne, CC-BY-SA-3.0
Publikum. Foto: Volksbuehne, CC-BY-SA-3.0

Am 6. Mai 2014 10:00 beginnt die re:publica 2014 in der Station Berlin mit einem freundlichen „Welcome!“ durch Andreas Gebhard, Tanja Haeusler, Markus Beckedahl, Johnny Haeusler und Elmar Giglinger.

11:00 lauert die erste Entscheidung: sitzen bleiben und die Eröffnungskeynote anhören oder rüber zur Stage 2 wo mit leichtem Versatz der Vortrag „Geheimdienste vs Demokratie?“ von Markus Löning, Katja Gloger und Christian Flisek lockt? Ich werde das operativ entscheiden.

12:30 spricht Jean Peters auf Stage E darüber, „wie NGOs durch Subversion, zivilen Ungehorsam und Humor ihre Legitimität behalten und dabei noch Geld sparen“.

13:00 will ich Hanne Asmussen auf Stage C über „Social Engineering in sozialen Netzwerken – Angriffsszenarien und Möglichkeiten des digitalen Identitätsschutzes“ referieren hören.

13:45 „Der Online-Elternclan: Zur gesellschaftlichen Bedeutung von Elternblogs“ – spannend zu hören, was Susanne Mierau auf Stage 4 dazu zu sagen hat.

14:15 folgen auf Stage 2 „Sprachpolizeiliche Ermittlungen“ von Anatol Stefanowitsch

Grundgütiger – das war nur der Vormittag! Ich bin gespannt, ob man das Tempo durchhalten kann. Ick freu mir!

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Hausaufgaben am Küchentisch, Margarinewürfel und Kriegsgeschichten

Ausgabe von Lebensmittelkarten in Berlin 1950. Bundesarchiv, Bild 183-09069-0001 / CC-BY-SA
Ausgabe von Lebensmittelkarten in Berlin 1950. Bundesarchiv, Bild 183-09069-0001 / CC-BY-SA

Mein Kind saß neulich am Küchentische und bastelte etwas für den Schulunterricht. Da erinnerte ich mich an eine Aufgabe, als ich in der zweiten Klasse war. Ich sollte eine Tagesration Lebensmittel für Menschen in Ostdeutschland Ende der 1940er Jahre nachstellen. Also eine Scheibe Graubrot, ein kleiner Würfel Margarine, ein Klecks Marmelade und drei Kartoffeln (die genaue Menge weiß ich nicht mehr).

Da die Eltern der Mitlernenden meines Kindes zwischen Mitte zwanzig und Anfang fünfzig Jahre alt sind, überlegte ich, wie alt die Eltern in meiner Klasse damals 1976 waren. Meine Eltern waren Anfang Dreißig – 1944 und 1945 geboren. Sie hatten keine konkreten Erinnerungen an die Rationierung. Die Eltern mindestens eines Mitschülers waren Anfang fünfzig Jahre alt – Ende der 1920er Jahre geboren. Sie waren nach Kriegsende junge Erwachsene und hatten sehr konkrete Erinnerungen an Hunger und Rationierung. Während meine Eltern keinen echten Bezug zu meiner Fummelei mit den Lebensmitteln hatten, war das bei meinem Mitschüler ganz etwas anderes. Die Brot und Fett wanderten nach dem Anschauungsunterricht in den Müll. Wie muss das wohl für die Eltern meines Mitschülers gewesen sein?

Wenn ich den Bogen zu der Klasse meines Kindes zurückschlage, gehöre ich der um 1968 geborenen Generation an, die vor der Wende junge Erwachsene waren, während Eltern von Mitschülern der Nachwendegeneration angehören. Für sie sind Erzählungen aus der DDR so weit entfernt wie für meine Eltern Geschichten aus dem Krieg.

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Update 2: US-amerikanische Startups fühlen sich geehrt, wenn sie in Deutschland kopiert werden. Wie ist das mit Deutschland und China?

——– Original-Nachricht ——–

Betreff: „berlinwebkalender“
Datum: Sat, 12 Apr 2014 11:08:35 +0800
Von: Jim wang <jim.wang@yg-registryltd.com>
An: <events@berlinwebkalender.de>

Dear Manager,

(If you are not the person who is in charge of this, please forward this to your CEO,Thanks)

This email is from China domain name registration center, which mainly deal with the domain name registration and dispute internationally in China.
We received an application from Huayuan Ltd on April 7, 2014. They want to register “ berlinwebkalender “ as their Internet Keyword and “ berlinwebkalender .cn „¡¢“ berlinwebkalender .com.cn “ ¡¢“ berlinwebkalender .net.cn „¡¢“ berlinwebkalender .org.cn “ domain names etc.., they are in China domain names. But after checking it, we find “ berlinwebkalender “ conflicts with your company. In order to deal with this matter better, so we send you email and confirm whether this company is your distributor or business partner in China or not?

 

 

Best Regards,Jim
General Manager
Shanghai Office (Head Office)
3002, Nanhai Building, No. 854 Nandan Road,
Xuhui District, Shanghai 200070, China
Tel: +86 216191 8696
Mobile: +86 1870199 4951
Fax: +86 216191 8697
Web: www.yg-registryltd.com

Update 2014-04-15

Es gibt eine Eskalation. Der chinesische Geschäftsmann, der „berlinwebkalender“ als URL und Internetsuchwort reservieren will, hält dies als unabdingbar für sein Geschäft. Ich bleibe jedoch hart in meiner Verweigerungshaltung. Wenn also demnächst das chinesische Wirtschaftssystem schwächelt, könnte das an mir liegen. Ich bitte um Verzeihung.

 

——– Original Message ——–

Subject: berlinwebkalender
Date: Tue, 15 Apr 2014 06:47:46 +0000
From: jiangzhihai <jiang.zhihai006@hotmail.com>
To: events@berlinwebkalender.de <events@berlinwebkalender.de>
Dear Sirs,Our company based in chinese office, our company has submitted the “ berlinwebkalender“ as CN(.cn/.com.cn/.net.cn/.org.cn) domain name and Internet Keyword, we are waiting for Mr. Jim’s approval. We think this name is very important for our products in Chinese market. Even though Mr. Jim advises us to change another name, we will persist in this name.

Best regards

Jiang zhihai

Update 2014-04-22

Ich melde mich nicht. Ich soll doch bitte meine Geldbörse zücken. Ich melde mich nicht.

——– Original Message ——–

Subject: Domain and Key-word
Date: Tue, 22 Apr 2014 19:50:59 +0800
From: Jim <jim.wang@yg-registryltd.com>
To: <events@berlinwebkalender.de>

Dear Sebastian ,

We have not heard from you since our last comunication. Since your company haven’t registered this name as CN domains (cn/ com.cn/ net.cn/ org.cn) and internet keyword on the internet, anyone can obtain them by registration. You must know the domain names and internet keyword which applied based on the international principle are opened to companies as well as individuals. Also, we have suggested they should choose another name but they are persistent in this name. As a domain name registrar, we have no rights to refuse their application if they insist. In this situation, we have told you your company have the priorty in registering CN domains and internet keyword in our audit period. Could you tell us whether or not your company want to register these CN domain names and internet keyword to prevent anyone from using them? If  your company need to register these names in china, we can send an application form and the price list to you and help you register these within dispute period.

Best Regards

Jim

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Ich liebe mein Kind

Vier Jungen aus dem Zeltfenster schauend. Foto: Renate Rössig, Roger Rössig, Deutsche Fotothek, CC-BY-SA-3.0
Vier Jungen aus dem Zeltfenster schauend. Foto: Renate Rössig, Roger Rössig, Deutsche Fotothek, CC-BY-SA-3.0

Die Osterferien stehen vor der Tür. Noch eine Woche Schule, dann sind zwei Wochen Ferien. Mittendrin liegen die Osterfeiertage. Karfreitag, ein namenloser Samstag, Ostersonntag, Ostermontag. In die Woche nach den Ferien fällt der 1. Mai auf den Donnerstag. Den Freitag haben viele als „Brückentag“ frei genommen. Eine Brücke vom arbeitsfreien Tag der Arbeit zum Wochenende.

Mein Junge freut sich darauf. Mein PC wird glühen und Dutzende Monster im Star Wars Universum werden ihr virtuelles Leben lassen müssen. Aber vor alledem liegt für ihn noch ein riesengroßes Highlight: Am nächsten Donnerstag kommt der Lego-Film in die Kinos. Green Lantern kommt vor! Der hat mal einen Arm verloren, kann ihn aber mit grüner Energie ersetzen! Das ist so cool!

Penis! (Hihihi)

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Ich möchte auf der #rp14 einen Vortrag halten

Ich würde gern auf der anstehenden re:publica einen Vortrag über das vollständige Selbst-Hosten eines Blogs halten.

Jugend-Computerschule mit IBM-PC. Bundesarchiv, B 145 Bild-F077948-0006 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA
Jugend-Computerschule mit IBM-PC. Bundesarchiv, B 145 Bild-F077948-0006 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA

Arbeitstitel:

Drittanbieterunabhängige WordPress-Blogs ohne Askese

Kurzthese:

Auf der re:publica 2012 rief Sascha Lobo 2012 zum Jahr des Blogs aus. Johnny Haeusler forderte, 2013 das Web zurückzuerobern. Wie können wir Anfang 2014 mit WordPress und einigen Plugins eine größtmöglich Unanbhängigkeit von fremden Diensten zu erreichen, ohne auf liebgewonnene Funktionen zu verzichten?

Beschreibung:

Seit Anfang 2013 blogge ich (mit Hilfe der Iron Blogger) verstärkt. Nach den Aufrufen Sascha Lobos und Johnny Haeuslers entschied ich mich, mein Blog selbst zu hosten. Des weiteren will ich mein Blog so aufsetzen, dass es unabhängig von Drittanbietern funktioniert. Mein Blog soll ohne Einschränkungen lesbar sein, auch wenn Dienste wie Google Maps, WordPress.com, Flickr, Facebook, Twitter oder Prezi nicht zur Verfügung stehen. Wenn ich also eine Funktion eines Drittanbieters nutzen möchte, untersuche ich, wie ich eine dauerhafte Unabhängigkeit herstellen kann. Entweder durch dein Einsatz eines Plugins, den Import von Inhalten oder einen alternativen Anbieter.

In meinem Vortrag stelle ich die Konfiguration meiner WordPress-Installation unter dem Aspekt des autonomen Hostings vor.

Ich würde nur über meine eigenen Erfahrungen berichten. Für einen umfassenden Überblick fehlt mir die Zeit. Es ginge um einen WordPress-Blog, in dem alle Inhalte (Texte, Bilder, Dokumente, Karten, Kommentare) vollständig unabhängig von Dritten unter Kontrolle des Bloginhaber stehen. Natürlich nicht rechtlich, sondern technisch.

Bisher habe ich von den Veranstaltern nichts mehr gehört. Den Vortrag werde ich aber trotzdem vorbereiten. Ich kann ich ja auf einem BarCamp halten.

Vielleicht findet sich jemand, den das Thema interessiert und der mich anfeuert?

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real68ers Blogschau 2014/KW13

Beunruhigter Nerz. Foto: Needsmoreritalin, CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons
Beunruhigter Nerz. Foto: Needsmoreritalin, CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons

Laut Frankfurter Rundschau gibt es im Vatikan den weltweit einzigen Geldautomaten, der auch auf Latein bedient werden kann.

Andy Mabbett aka pigsonthewing beschreibt in seinem Blog, wie man den Wikipedianern helfen kann, indem man Text von Fotos abliest und in die Beschreibung einfügt. (englisch)

In GeoCurrents wird die erstaunliche Vielfalt des Zählens (1, 2, 3, … ihr wisst schon) ausgebreitet. (englisch)

Thomas Grüter weist in der „Welt“ nach, dass wir in Europa und Amerika total abhängig vom Internet sind. Wenn es großflächig weltweit ausfiele, würde das den Zusammenbruch des Weltwirtschaftssystems bedeuten. Wir werden alle sterben.

GerardM berichtet über Forschungen zu der kleinen Minderheit von Autoren, die in mehr als einer Sprachversion der Wikipedias schreiben.

Keith Marshall erzählt unterhaltsam über die Programmierspaß, den er mit der 1-Million-Bilder-Spende der British Library an die Flickr Commons hatte.

Laut der monatlich aktualisieren Datenbankhitparade von DB-Engines ist Oracle die beliebteste Datenbank, gefolgt von MySQL und Microsoft SQL Server.

Tim Vines warnt, dass wegen veralteter E-Mail-Adressen und veralteter Datenträger in 20 Jahren 80% der Daten, auf den aktuelle Studien beruhen, verloren sein könnten. Wir werden alle sterben. (englisch)

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real68ers Blogschau 2014/KW12

Foto: AngryJulieMonday CC-BY-2.0 via Flickr
Foto: AngryJulieMonday CC-BY-2.0 via Flickr

Ich habe mit Feedly mehrere Blogs abonniert (viele finden sich in meiner Blogroll rechts unten auf dieser Seite). Ich lese Überschriften und Teaser mit Byline auf meinem Smartphone auf meinem Arbeitsweg und schicke mir interessante Artikel per Mail zu. Manches bleibt ein bisschen länger liegen, aber von Zeit zu Zeit hole ich das Lesen nach. Hier ein paar Highlights.

Golem hat Similarweb eine Vermutung bestätigen lassen: Einige der reichweitenstärksten Websites in Deutschland tauchen in den Statistiken von IVW und Agof nicht auf.

Einige der ehemaligen Kernentwickler von Staroffice und Openoffice arbeiten an dem webbasierten Office-Projekt OX Documents. Wird das eine brauchbare Alternative zu Google Docs?

Golem legt in einem langen Artikel dar, welche Kommunikationswege im Internet vermutlich noch relativ sicher sind.

Kotzendes Einhorn berichtet über die Studie eines Wisconsiner Professors zum Einfluss von Kommentaren auf die Bewertung wissenschaftlicher Studien: Kommentare haben großen Einfluss auf den Leser und im Tonfall bösartige Kommentare mehr als im Tonfall neutrale.

Eine in der Science veröffentlichte Studie zeigt, dass positive Bewertungen einen größeren Effekt auf nachfolgende Bewertungen haben als negative. Bewerter folgen lieber positiven Aussagen als negativen.

Streetspotr ermöglicht jedem Smartphonebesitzer Private Investigator zu werden.

Am 1. Oktober 2013 war die Website der Library of Congress wegen des Etatstreits im US-Kongress nicht verfügbar. Das zeigt, dass nicht nur privatwirtschaftlich, sondern auch staatlich betriebene Informationsquellen nicht sicher vor Verlust sind. Die Lösung heißt gesellschaftliches Engagement. Spenden Sie für Wikimedia.

Das usabilityblog stellt eine Fallstudie zu Benutzerzentriertem Design anhand der Website jena.de vor.

So, dit reicht für heute.

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Neues Steckenpferd: Berlinwebkalender.de

Berlin Web Kalender Logo. Alle Rechte vorbehalten.
Berlin Web Kalender Logo. Alle Rechte vorbehalten.

Bis vor kurzem gab es auf der Seiten http://www.berlinwebweek.de einen Kalender mit Web und Startup Terminen in Berlin. Ich hatte einen Zugang und habe immer fleißig eingetragen. Jetzt ist die Seite nur noch für die Veranstaltung „Berlin Web Week“ da, die in der Woche stattfindet, in der die re:publika über Berlin herein bricht.

Schade, schade, dachte ich. Und selbst ist der Mann, dachte ich auch noch. Schwuppdiwupp war die Domain http://www.berlinwebkalender.de reserviert, ein Logo entworfen, ein Blog aufgesetzt, Plugins wurden gesichtet, Accounts auf Twitter, Facebook, Google+ und LinkedIn eingerichtet und dann pflügte ich durch’s Web auf der Suche nach interessanten Veranstaltungen.

Was soll ich sagen: In einer Woche gibt es in Berlin so viele entsprechende Veranstaltungen, dass ich diesen Satz ein bisschen länger machen musste, um alle Termine unterzubringen.

Da ich es nicht allein schaffen kann, habe ich für jeden da draußen die Möglichkeit eingerichtet, selbst Termine hochzuladen.

Die Termine kann man sich auf der Website ansehen, in den genannten Sozialen Netzwerken, man kann  den Berlin Web Kalender Newsletter abonnieren, der die Termine einmal in der Woche schickt, oder man integriert den iCal-Feed in seinen Kalender oder seine eigene Website.

Ich habe noch ein paar Ideen und bin für Vorschläge offen: events@berlinwebkalender.de

Letztendlich mache ich das aber für mich selbst. Ich will einfach nur wissen, wo meine lieben Nerds sind.