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Mein Plan für die #Wikimania 2014 in London

Teilnehmer der Eröffnungszeremonie der 9. Wikimania in Hongkong. Foto: Sebastian Wallroth, CC-BY-3.0
Teilnehmer der Eröffnungszeremonie der 9. Wikimania in Hongkong. Foto: Sebastian Wallroth, CC-BY-3.0

Einmal jährlich findet irgendwo in der Welt die Wikimania statt.

Wikimania ist eine Konferenz, ein Festival, ein Treffpunkt, ein Workshop, ein „Hackathon“ und eine Party mit mehr als 2.000 Teilnehmern, verteilt auf fünf Tage im August 2014.

Wikimania ist das offizielle Jahresereignis der Wikimedia-Bewegung. Du kannst hier alle möglichen Projekte kennen lernen, die mit Wikis und Freien Inhalten erstellt werden, und du kannst die Gemeinschaft kennen lernen, die das bekannteste aller Wikis geschaffen hat, Wikipedia! 1

Die ersten Wikimania fand 2005 in Frankfurt am Main statt und ich war dabei! Die folgenden ließ ich aus, aber ab 2011 war ich als Präsidiumsmitglied von Wikimedia Deutschland wieder zu Gast in Haifa (Israel), Washington (USA), Hongkong (China) und in diesem Jahr in London (Vereinigtes Königreich).

Zur diesjährigen Wikimania gibt es ein Extrablatt des Wikipedia Kuriers. Lesenswert!

Inzwischen wurde das Konferenzprogramm veröffentlicht und ich habe mir einen groben Plan zurecht gebastelt:

Freitag, 8. August 2014

10:00 How I Wrote an Article for Another Encyclopedia, and How It Compares to Wikipedia

Worum geht es? Ein Bericht eines erfahrenen Wikipedianers in einer anderen, „geschlossenen“ Enzyklopädie.

Warum will ich da hin? Wegen des Vergleichs der offenen Arbeitsweise mit der geschlossenen. Als Wikipedianer ist man die offene Arbeitsweise gewöhnt, aber für Menschen ohne Wikipedia-Hintergrund ist das nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln.

10:30 Common Knowledge? An Ethnography of Wikipedia (On Trust, Distrust, Betrayal and Loyalty)

Worum geht es? Über den Wert von Vertrauen in der Zusammenarbeit von Wikipedianern

Warum will ich da hin? Ohne Vorschussvertrauen in die Gutwilligkeit und Kompetenz der einem zunächst völlig unbekannten Mitautoren kann die Zusammenarbeit in der Wikipedia nicht funktionieren. Dass es funktioniert ist mir immer noch ein Mysterium und ich bin neugierig zu hören, was darüber heraus gefunden wurde.

11:30 Image by Wikipedia

Worum geht es? Über die überwiegend fehlende Attribution von Bildern im Internet

Warum will ich da hin? Die fehlenden Quellen- und Lizenzangaben an Bildern und anderen Medien sind ein wesentlicher Mangel im gegenwärtigen World Wide Web. Die meisten Benutzer können darum Medien nicht nachnutzen, ohne sich im Zweifel sogar strafbar zu machen, da ihnen das Spezialwissen fehlt, Lizenz und Quelle zu ermitteln. Auf der anderen Seite kümmern sich auch die großen Inhalte-Anbieter im Netz kaum um die fehlenden Angaben – auch in der Wikipedia fehlen an den Bilder die Angaben – man findet sie erst, wenn man auf das Bild klickt – und auch dort nicht sofort. Wie Mats Schöner im BILDblog aufzeigt, kümmern sich auch führende Medienhäuser in Deutschland nicht um die Herkunft der von Ihnen verwendeten Bilder – da werden Fotos von Opfern eines Flugzeugabsturzes für die Illustration eines Propoganda-Artikels gegen Wladimir Putins einfach von deren Facebook-Seite gestohlen.

12:00 How to stay out of jail and still use images from Wikimedia Commons

Worum geht es? Über die rechtlichen Folgen fehlender oder fehlerhafter Attribution von Bildern im Internet

Warum will ich da hin? Dass das ganz schön teuer werden kann, hatte ich in einem früheren Artikel aufgezeigt. An dem Vortrag interessiert mich der internationale Vergleich.

12:30 Crazy Contentious Copyright Challenges Constraining Community Creativity

Worum geht es? über den Einfluss der noch völlig unzureichenden Gesetzeslage für Urheberrechte im Internet auf Freies Wissen

Warum will ich da hin? Der internale Vergleich interessiert mich. Wie viel besser oder schlechter ist es anderswo? Was kann man davon lernen?

14:30 Beyond talk pages: discussing content in 2020

Worum geht es? Gedanken zu Ergänzungen oder Ersatz für die von vielen als unzureichend erachteten Diskussionsseiten in der Wikipedia

Warum will ich da hin? Die Diskussionsseiten werden von etlichen langjährigen Wikipedianern als ausreichend erachtet. Ich sehe aber vor allen drei Schwächen: 1. Sie versagen völlig bei sehr langen Diskussionen mit vielen Teilnehmern, 2. Wenn sich Diskussionsstränge aufteilen, kann man der Diskussion kaum mehr folgen, 3. Neulinge sind mit der Technik völlig überfordert. Man muss Wikisyntax beherrschen, um mitdiskutieren zu können. Sehr gute Diskussionstechniken gibt es im Netz zu Hauf. Die Herausforderung ist die Transition vom bestehenden System zu einem neuen. Ich bin gespannt, wie man die gegensätzlichen Interessen unter einen Hut bekommen wird.

14:40 Measuring community health: Vital signs for Wikimedia projects

Worum geht es? Das Wikimedia Foundation Analytics Team berichtet über seine Bemühungen, mit standardisierten Metriken die Auswirkungen von Projekten zu messen

Warum will ich da hin? Wie misst man den Erfolg von Projekten und Maßnahmen in der Wikimedia Bewegung? Zur Zeit werden Standards dafür gesetzt. Das will ich mir einmal näher ansehen.

16:30 The state of wikiHow

Worum geht es? Es wird „wikiHow“ vorgestellt, ein Nicht-Wikimedia-Projekt zur Erstellung und Verbreitung Freien Wissens in Form von Anleitungen aller Art.

Warum will ich da hin? Das kenne ich noch nicht. Es gibt mehrere kommerzielle und Freie Plattformen mit dem gleichen Konzept. Mich interessiert zu wissen, was wikiHow aus der Masser heraus hebt.

17:00 Lives and deaths of Wikimedia projects in a minority language

Worum geht es? Das Leben und Sterben von Wikimedia-Projekten in Minderheitensprachen.

Warum will ich da hin? Es gibt allein in Deutschland elf Minderheitensprachen. Zur Zeit haben die keine Lobby. Ich würde gern sehen, dass Wikimedia Deutschland sich für Wikimedia-Projekte in den Minderheitensprachen Deutschlands einsetzt. Vielleicht kann ich hier Kontakte knüpfen.

17:30 Open Data Portal Austria

Worum geht es? Zusammen mit der Open Knowledge Foundation Austria under Kooperation Open Government Data Austria will Wikimedia Österreich ein regierungsunabhängiges Portal für Offene Daten betreiben

Warum will ich da hin? Ich habe noch nie etwas davon gehört und bin sehr neugierig, was da entsteht. Es wäre schön, wenn wir für Deutschland etwas davon lernen könnten.

Samstag, 9. August 2014

Den Samstag Morgen beginne ich mit dem Hören von Reden interessanter Leute:

9:30 Featured Speakers V Platform: Erik Moeller, VP of Engineering at WMF

10:00 Featured Speakers V Platform: Showcase ALL the (cool) things!Marc A. Pelletier, Wikimedia Tool Labs Engineer

10:30 Featured Speakers V Platform: Raph Koster, Author „A Theory of Fun“

Worum geht es? Es ist immer interessant, interessanten Leuten zuzuhören.

Warum will ich da hin? Da keiner der anderen Track ausreichend Neues für mich bietet (ich bitte bei den Vortragenden um Entschuldigung), höre ich gern hier zu.

11:00 Wikimedia Commons – Needs and wishes for the perfect Wikimedia media database.

Worum geht es? Es sollen Wünsche für die Änderung der Benutzeroberfläche von Wikimedia Commons gesammelt werden.

Warum will ich da hin? Weil ich persönlich unter den miserablen Benutzerfreundlichkeit von Wikimedia Commons leide. Sowohl als Beitragender, wie auch als Nutzer. Ich hoffe, ich kann ein paar Anregungen vermitteln.

12:30 Will we still need categories in times of Wikidata?

Worum geht es? Brauchen wir in Zeiten von Wikidata noch Kategorien?

Warum will ich da hin? Weil die Antwort „NEIN!!!“ lautet. Wir brauchen Tags. Wenn ich ein Foto der Orgel in der St. Marien-Kirche in Stralsund suche, will ich mich nicht durch den Kategorie-Baum Stralsund > Culture of Stralsund > Cultural heritage of StralsundPipe organs in Stralsund > Organs of St Marien in Stralsund > Stellwagen-Orgel Stralsund klicken, sondern die Tags „Orgel“ und „Stralsund“ kombinieren und dann schon die ersten Ergebnisse sehen.

14:30 Cooperation between the chapters: lessons from the past

Worum geht es? Ziko van Dijk berichtet über Erfahrungen aus der Zusammenarbeit von Wikimedia Chaptern.

Warum will ich da hin? Ich finde es sehr schade, wie relativ schwach die Zusammenarbeit der Wikimedia Chapter ausgeprägt ist. Immerhin gibt es Chapter schon seit zehn Jahren. Ziko ist ein streitbarer Geist und in diesem Feld sehr stark engagiert. Ich bin mir sicher, dass ich wichtige Informationen erhalte und hoffe, dass die Zusammenarbeit der Chapter in Zukunft verstärkt wird.

15:00 The role of the media in the development of Wikipedia

Worum geht es? Der Präsentator Itzik Edri spricht über die Notwendigkeit, mit den Medien in Kontakt zu bleiben, auch wenn „doch jeder die Wikipedia kennt“, und wie jeder Freiwillige das tun kann.

Warum will ich da hin? Ich erlebe ständig in meinem Umfeld, dass selbst erfahren Onliner völlig ahnungslos über die Funktionsweise der Wikipedia sind. Es ist wichtig, Meinungsbildnern und Multiplikatoren diese Funktionsweisen klar zu machen, um die Idee Freien Wissens zu stärken.

15:30 Liquid Lobbying – How could Wikimedia change EU copyright?

Worum geht es? Dimitar Parvanov Dimitrov, „unser Wikimedianer in Brüssel“, spricht über die Möglichkeiten für die Wikimedia Bewegung, Einfluss auf die Gestaltung des EU-Urheberrechts zu nehmen.

Warum will ich da hin? Dimi leistet für uns Großartiges bei der EU. Das ist in der Wikimedia Bewegung leider weitgehend unbekannt. Ich hoffe, dass mit dieser Veranstaltung mehr Wikimedianer über Dimis Arbeit erfahren und ihn unter Umständen mehr unterstützen.

 16:30 VisualEditor – helping users edit more easily

Worum geht es? James Forrester (Product Manager, VisualEditor team, Wikimedia Foundation) und Trevor Parscal (Lead Front-End Engineer, Wikimedia Foundation) stellen die Arbeit am VisualEditor vor. Dieses Tool soll die Möglichkeit bieten, die Wikipedia zu bearbeiten, ohne WikiSyntax beherrschen zu müssen. Dabei wollen sie auch ihre Entscheidungen für bestimmte Features nachvollziehbar machen.

Warum will ich da hin? Die Einführung des VidualEditors in die verschiedenen Wikipedias ist kontrovers diskutiert worden. Ich würde gern die Menschen hören und sprechen, die das Tool am besten kennen.

17:00 It’s Alive! The Joy of Real-Time Collaboration

Worum geht es? Erik Moeller (Deputy Director and VP of Engineering and Product Development, Wikimedia Foundation) stellt Möglichkeiten vor, die sich für die Online-Zusammenarbeit aus neuen Erweiterungen der Wikipedia ergeben könnten, die man aus Google Docs oder EtherPad kennt.

Warum will ich da hin? Ich bin der Meinung, dass die Wikipedia durch die veraltete Oberfläche von MediaWiki ins Hintertreffen geraten ist. Ich freue mich, dass meine Ansicht an der Spitze der MediaWiki-Entwicklung geteilt wird.

17:30 Real-time Collaborative Editing with TogetherJS

Worum geht es? Die MediaWiki-Erweiterung TogetherJS ermöglicht die Auflösung des uralten Konflikts, wenn zwei oder mehr Autoren nahezu gleichzeitig einen Wikipedia-Artikel bearbeiten: Die Arbeit dessen, der zuerst speichert gewinnt, der andere Autor muss seine Änderungen mühsam in die Arbeit des anderen integrieren.

Warum will ich da hin? Ich schaue gern ein wenig in den Maschinenraum.

Sonntag, 10. August 2014

9:30 Wikidata – current state and Q&A

Worum geht es? Den Stand der Entwicklung von Wikidata.

Warum will ich da hin? Wikidata wird in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland entwickelt und ist eine der größten Innovationen der letzten Jahre.

10:00 The opportunities and challenges of Wikidata

Worum geht es? Die Möglichkeiten und Herausforderungen, die mit Wikidata einher gehen.

Warum will ich da hin? Ich sehe in Wikidata eine gigantische Bereicherung für Freies Wissen. Strukturiertes Wissen wird in der Wikipedia mühsam mit Behelfstechnologien simuliert. Nachdem Wikidata langsam dem Säuglingsalter entwächst, bin ich gespannt auf die Sicht anderer auf die neuen Möglichkeiten.

10:30 A data and developer hub for Wikimedia

Worum geht es? Etwas versteckt in der Agenda wird hier eine wichtige Schwerpunktsetzung der Wikimedia Foundation präsentiert: Die Zuwendung an Entwickler, die die Software der Bewegung entwickeln oder das erstellte Freie Wissen mit ihrer Software verbreiten könnten.

Warum will ich da hin? Wenn ich in den letzten Jahren an die Betreuung der freiwilligen Entwickler dachte (eigentlich die „Nicht-Betreuung“) musste ich immer an den Adenauer zugeschriebenen Ausspruch denken: „Kinder kriegen die Leute immer.“; das wäre hier: „Freiwillige Entwickler für unsere Software kriegen wir immer“. So ist es aber nicht. Ich freue mich, dass hier die Initiative ergriffen wird und hoffe, dass nicht Dilettantismus alles versaut wird.

11:30 WikiCredit – Calculating & presenting value contributed to Wikipedia

Worum geht es? Das Messen des Beitrag jedes einzelnen Beitragenden an der Wikipedia.

Warum will ich da hin? Das ist ein interessante Herausforderung für Mathematiker und Statistiker. Ich freue mich auf ein wenig Zahlenjonglage.

12:00 The Wikipedia Adventure: Play with Learning

Worum geht es? Gamification der Erstellung Freien Wissen.

Warum will ich da hin? Sie hatten mich schon bei „Gamification“ 😉 Ich hoffe mehr Projekte wie das Wikidata-Game kennen zu lernen.

12:30 Using the Mass upload tool to copy GLAM collections to Commons

Worum geht es?  berichtet über Erfahrungen mit einem speziellen Tool für Projekte, um massenhaft Fotos auf Wikimedia Commons hoch zu laden.

Warum will ich da hin? Ich verwende Commonist, um meine Bilder auf Wikimedia Commons hoch zu laden, da es das einzige mir bekannte Tool ist, dass GPS-Daten nicht aus den Meta-Daten der Bilder löscht. Ich bin gespannt, von den Erfahrungen anderer zu hören.

14:30 We Need to Talk About Paid Editing… Sorting Out Wikipedia’s Most Enduring Argument

Worum geht es? Eines der Gebote der Wikipedia ist, dass Autoren nicht bezahlt werden. Es gibt aber bezahlte Autoren.

Warum will ich da hin? In Deutschland wird über dieses heikle Thema schon einige Jahre offen diskutiert. Ich bin gespannt darauf, was in anderen Ländern los ist.

Und übrigends…

…werde mich wohl weitestgehend an diesen Plan halten. Wenn sich jedoch ein interessantes Gespräch mit anderen Besuchern der Wikimania ergibt oder ein anderer Vortrag nach näheren Besehen spannender ist als der geplante, dann entscheide ich ohne Hemmungen operativ um.

Notes:

  1. Zitat von der Startseite der Wikimania 2014 Website
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Automatisch erstellte Wikipedia-Artikel sind Quatsch

Animated Mini Robot. Grafik: MG, CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons
Animated Mini Robot. Grafik: MG, CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons

Wie bereits Frankfurter Allgemeine und Spiegel Online berichte, werden in einigen Wikipedias tausende Artikel durch automatisierte Skripts erstellt. Dazu werden Artikelgerüste für Themen erstellt, von denen es tausende Einzelableitungen gibt. Beispiele sind Asteroiden oder schwedische Seen. Mit Platzhaltern werden dann die jeweiligen Daten eingefügt.

Warum ist das Quatsch?

1. Wenn diese Artikel erst einmal erstellt sind, können sie nur gepflegt werden, wenn keine manuellen Änderungen daran vorgenommen werden. Manuelle Änderungen führen sehr leicht dazu, dass ein Bot den Text nicht mehr erfassen und verarbeiten kann. Sobald eine geänderte Information nicht mehr in den Artikel eingefügt werden kann, ist er veraltet und damit Müll.

2. Die Informationen sind jedoch trotzdem interessant. Wie könnte die Information besser in die Wikipedia kommen? Die Lösung heißt Wikidata. Die Informationen sollten in dieser Datenbank gepflegt werden. Dann sollten jedoch keine Pseudo-Artikel daraus generiert werden. Stattdessen sollten die Ergebnisse mit in der Suche angezeigt werden. Google macht das schon eine Weile vor. Google zeigt nicht nur mehr die Treffer auf anderen Websites an, sondern zeigt die Information, die der Benutzer vermutlich sucht. Wenn also nach „1125 China“ gesucht wird, könnten Orbittyp, Große Halbachse, Exzentrizität, Perihel – Aphel und Neigung der Bahnebene des Asteroiden angezeigt werden.

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Wikimedia Commons schreibt mir weil ein südafrikanischer Oberst Wikipedianer sein kann

Wikimedia Commons hat mir geschrieben.

Bisher war das eher so ein puristisches Technikfeuerwerk.

Tec Mail von Wikimedia Commons. Screenshot: Sebastian Wallroth, CC-BY-4.0
Tec Mail von Wikimedia Commons. Screenshot: Sebastian Wallroth, CC-BY-4.0

Oho, aber was kommt denn da seit Neuestem? Da liegt eine richtig schnieke Mail mit blauem Button und allem in meinem Postfach.

Schnieke Mail von Wikimedia Commons. Screenshot: Sebastian Wallroth, CC-BY-4.0
Schnieke Mail von Wikimedia Commons. Screenshot: Sebastian Wallroth, CC-BY-4.0

Der Anlass ist auch bemerkenswert. Ich hatte von diesem Foto die Einordung in die Kategorie Wikipedianer in Südafrika entfernt.

Col André Kritzinger 1999. Foto: Col André Kritzinger, CC-BY-SA-3.0
Col André Kritzinger 1999. Foto: Col André Kritzinger, CC-BY-SA-3.0

Ich hielt es für einen Flüchtigkeitsfehler oder einen Scherz. Aber nein, Herr Oberst der Luftwaffe a. D. André Kritzinger lädt seit 2010 tausende Fotos von Lokomotiven bei Wikimedia Commons hoch.

 

 

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Google-Suche Foto:Wikipedia liefert 1.660.000 Treffer

Bilder aus der Wikipedia lizenzkonform nachzunutzen ist für viele immer noch schwer. Im BILDblog schrieb Torsten Kleinz am 22. September 2010 wie man es richtig macht, ich selbst zuletzt am 24. November 2013. Das das keine Lappalie ist, habe ich mit einem früheren Artikel gezeigt.

Die Google-Suche »“Foto: Wikipedia“ -wikipedia.org -wikimedia.org« liefert am 19. Januar 2014 ungefähr 1.660.000 Treffer. Greifen wir uns einen heraus.

Treffer für "Foto: Wikipedia"in der Google Suche. © Google
Treffer für „Foto: Wikipedia“in der Google Suche. © Google

Seite 2, sechster Treffer, ein Artikel im Tagesspiegel.

"Foto: Wikipedia" im Tagesspiegel. © Tagesspiegel
„Foto: Wikipedia“ im Tagesspiegel. © Tagesspiegel

Der Lizenzhinweis in der Bildunterschrift lautet „FOTO: WIKIPEDIA“. Dann wollen wir mal das Bild in der Wikipedia suchen. Das geht (zu Wikimedias Schande) am leichtesten mit Google. Mit Google kann man mit der Bild-URL nach weiteren Treffern für das Bild im Netz suchen. Also: Rechtsklick auf das Bild auf der Seite des Tagesspiegels und „Link-Adresse kopieren“. Auf der Startseite von Google gibt es einen Link zur Google-Bildersuche.

Google Suche mit Link zur Google Bildersuche. © Google
Google Suche mit Link zur Google Bildersuche. © Google

Klick, und da ist sie. Die Google-Bildersuche.

Google Bildersuche. © Google
Google Bildersuche. © Google

Das muss man jetzt wissen: Ein Klick auf das Kamera-Icon im Suchfeld leitet zur Google-Bildersuche nach URL.

Google Bildersuche nach URL. © Google
Google Bildersuche nach URL. © Google

Dort fügen wir aus der Zwischenablage die URL des Fotos von der Tagesspiegelseite ein und klicken auf „Bildersuche“.

 

Wikipedia Link bei Google Bildersuche nach URL. © Google
Wikipedia Link bei Google Bildersuche nach URL. © Google

Das ist ja das Bild. So wird es der Tagesspiegel-Redakteur vielleicht auch gefunden haben.

Hier könnte Wikipedia den Nachnutzern richtig helfen. Wenn Bilder in der Wikipedia genauso lizenziert wären, wie es von anderen Medien verlangt wird: direkt unter dem Bild.

Wikipedia Artikel. CC-BY-SA-3.0 <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Avischai_Margalit&action=history" target="_top">Wikipedia-Autoren</a>
Wikipedia Artikel. CC-BY-SA-3.0 Wikipedia-Autoren

Um die Lizenzbedingungen zu erfahren, müssen wir jedoch zunächst auf das Bild klicken.

Bild bei Wikimedia Commons. CC-BY-SA-3.0 Wikimedia-Autoren
Bild bei Wikimedia Commons. CC-BY-SA-3.0 Wikimedia-Autoren

…und einmal nach unten scrollen.

Lizenzhinweis auf einer Bildseite bei Wikimedia Commons. CC-BY-SA-3.0 <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=File:Castro_Pretorio_-_teatro_dell%27Opera_di_Roma_%28Costanzi%29_facciata_piacentini_1010030.JPG&action=history" target="_top">Wikimedia-Autoren</a>
Lizenzhinweis auf einer Bildseite bei Wikimedia Commons. CC-BY-SA-3.0 Wikimedia-Autoren

Da steht es: Eine „angemessene Nennung der Urheberschaft“ ist Bedingung für die Nachnutzung.  Und das sähe so aus:

Mitbegründer von "Peace Now". Avishai Margalit. - Foto: עדנה אולמן-מרגלית via Wikimedia Commons
Mitbegründer von „Peace Now“. Avishai Margalit. – Foto: עדנה אולמן-מרגלית via Wikimedia Commons

 

Nachtrag 24. Januar 2014: Das Blog „Recht am Bild“ veröffentlichte am 22. Januar den lesenswerten Artikel „Aktuelle Übersicht zur Höhe des Schadensersatzes beim Fotoklau„.

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Wikipedia-Fotos lizenzkonform benutzen

Die Kamera Zenit 122. Foto Jorge Barrios, gemeinfrei
Die Kamera Zenit 122. Foto Jorge Barrios, gemeinfrei

Bilder, die in der Wikipedia zu finden sind, werden erfreulicher Weise immer häufiger nachgenutzt. Leider erlauben die Urhebergesetze nicht, dass man Lizenzen vollständig vergessen darf. Ich versuche in diesem Blog, nur Bilder aus der Wikipedia oder dem zugehörigen Medienarchiv Wikimedia Commons zu verwenden und diese lizenzkonform zu beschriften.

Das ist nur mit Disziplin zu erreichen. Ich versuche zudem, anderen Nachnutzern zu helfen. Dazu starte ich zum Beispiel bei Google die Suche „Foto:Wikipedia“ -site:wikipedia.org und finde so Autoren, die sich zumindest bemüht haben. Dann schreibe ich per Nutzerkommentar oder E-Mail die Seitenbetreiber an und erhalte durchweg dankbare und freundliche Antworten.

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Sue Gardner: Der Kampf für ein freies, offenes Internet und wie wir ihn verlieren

Sue Gardner. Foto: Victoria Will for the Wikimedia Foundation. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">CC-BY-SA-3.0</a>
Sue Gardner. Foto: Victoria Will for the Wikimedia Foundation. CC-BY-SA-3.0

Die scheidende Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation Sue Gardner hat auf der 2013 MIT-Knight Civic Media Conference in Boston einen bemerkenswerten Vortrag gehalten, den sie in ihrem Blog unter dem Titel „Der Kampf für ein freies und offenes Internet und wie wir ihn verlieren“ veröffentlicht hat. Hier eine Zusammenfassung.

Die Wikipedia ist die fünftgrößte Website der Welt mit einer halben Milliarde Leser jeden Monat. Sie ist eine enorme Erfolgsgeschichte, die von vielen als leuchtendes Beispiel für alles genommen wird, was gut am Internet ist. Aber sie steht völlig allein da. Wikipedia ist nicht die Regel; Wikipedia ist die Ausnahme von der Regel, die die Regel bestätigt.

Die Wikipedia wird nicht betrieben, um Geld zu verdienen. Genau wie es in jeder Stadt öffentliche Parks, Leihbüchereien und Schulen gibt, sollte es so etwas auch im Internet geben. Aber Wikipedia ist

  • die einzige mit Spenden betriebene Seite in den Top 50
  • die einzige gemeinnützige Site in den Top 25

Der durchschnittliche Internetbenutzer verbringt praktisch seine gesamte Zeit im Internet auf profitorientierten Websites. Das Internet wird immer mehr zu einem Ort, der von privaten Firmen kontrolliert wird. Es muss ständig Dinge verkaufen. Es tut was immer es will mit jedermanns privaten Daten. Und es kontrolliert sich selbst – fast immer zu Nachteil der Benutzer. Es ist den Interessen seiner Anteilseigner verpflichtet – nicht dem öffentlichen Wohl.

Ein Beispiel: Zensur in Großbritannen.

Ein Zusammenschluss von Internetdiensteanbietern in UK namens „Internet Watch Foundation“ identifizierte 2008 das in der Wikipedia dargestelltes Cover der Platte „Virgin Killer“ der Scorpions von 1976 als Kinderpornografie. Auf dem Cover sitzt ein junges, nacktes Mädchen im Spagat; sein Geschlechtsteil ist durch einen sternförmigen Sprung in einer Glassscheibe verdeckt. Mit dem Versuch, das Anzeigen des Covers in UK zu blockieren wurde auch verhindert, dass irgendjemand in UK Wikipedia editieren konnte. Es kam zu einem gewaltigen Aufschrei. Nach einige Tagen musste die Blockierung rückgängig gemacht werden. Jedoch:

  • Die Internet Watch Foundation stellte nach der Rücknahme der Blockierung klar, dass sie einfach keine Chance gegen die PR der fünftgrößten Website der Welt hat. Jede andere Website würde weiter blockiert werden.
  • Wichtiger und unsichtbarer passiert folgendes: Amazon nahm das strittige Cover aus seinem Katalog und zeigt eine alternative Version an. Amazon hat nicht die Wikimedia Foundation angerufen, um sich wegen der Klage zu erkundigen oder Hilfe anzubieten. Amazon hat einfach das Album aus seinem Angebot genommen. Nicht nur in UK, sondern in der ganzen Welt.

Nichts gegen Amazon. Amazon hat die Verfügbarkeit von Waren im Internet drastisch vereinfacht und damit neue Möglichkeiten auf für die Erlangung von Wissen eröffnet.

Auch wahr ist aber: Es ist nicht Amazons Aufgabe, das öffentliche Internet zu schützen – seine Aufgabe ist es, die Interessen von Amazon zu vertreten.

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Großes Jubiläum: Ich bin seit 10 Jahren Wikipedianer

Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci. Am Cembalo sitzt Carl Philipp Emanuel Bach. Gemälde von Adolph von Menzel. Gemeinfrei.
Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci. Am Cembalo sitzt Carl Philipp Emanuel Bach. Gemälde von Adolph von Menzel. Gemeinfrei.

Am 30. Mai 2003 15:15 Uhr habe ich am Artikel Carl Philipp Emanuel Bach meine erste Bearbeitung in der Wikipedia vorgenommen. Ha! Ich habe den Artikel ANGELEGT!

10 Jahre ist das her. Was soll ich sagen: Es kommt mir auch wie zehn Jahre vor. So viel ist seither passiert. Aber ich habe von Anfang an gewusst, dass das ein ganz großes Ding wird. Dieses Wikipedia-Ding.

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Wie Du in zehn Schritten zum Übersetzer der meistgelesenen Bildbeschreibung auf Wikimedia Commons wirst

Hast Du Lust, einen Satz zu übersetzen, der täglich von etwa 3.000 Leuten gelesen wird? Es ist ein bisschen knifflig, aber ich erkläre gern, wie das geht.

Voraussetzungen

Los geht’s!

(1) Rufe die Seite http://commons.wikimedia.org auf. (Screenshot 1) Es geht um die Beschriftung des „Bildes des Tages“. Hierfür muss für jeden Tag eine deutsche Übersetzung angelegt werden.

Wikimedia Commons Startseite. Screenshot von Sebastian Wallroth, CC-BY-SA, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Screenshot 1: Wikimedia Commons Startseite. MediaWiki Screenshot: Public Domain. Logo: © & ™ All rights reserved, Wikimedia Foundation, Inc

(2) Weiter geht es auf der Seite Category:Potd_templates_by_date Das ist die Commons-Kategorie, in der alle Übersetzungen für das Bild des Tages liegen.

(3) Im Ordner Category:Potd_templates_2013-05 liegen die Übersetzungen für den Mai 2013. Man sieht, dass für den 18. Mai 2013 die deutsche Übersetzung fehlt, weil keine Seite mit dem Kürzel „(de)“ am Ende für dieses Datum existiert. (Screenshot 2)

Wikimedia Commons Picture of the Day (POTD)-Kategorie Mai 2013. Screenshot von  Sebastian Wallroth, CC-BY-SA, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Screenshot 2: Wikimedia Commons Picture of the Day (POTD)-Kategorie Mai 2013. MediaWiki Screenshot: Public Domain. Logo: © & ™ All rights reserved, Wikimedia Foundation, Inc

(4) Jetzt öffne die Datei Template:Potd/2013-05-18_(en) (Screenshot 3).

Wikimedia Commons Picture of the Day 18. Mai 2013. Screenshot von Sebastian Wallroth, CC-BY-SA, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Screenshot 3: Wikimedia Commons Picture of the Day 18. Mai 2013. MediaWiki Screenshot: Public Domain. Logo: © & ™ All rights reserved, Wikimedia Foundation, Inc

(5) Auf Basis dieser Datei wirst Du eine deutsche Version basteln. Dazu klicke jetzt oben auf „Bearbeiten“ und kopiere den Text aus dem Bearbeitungsfeld. (Screenshot 4).

Wikimedia Commons Picture of the Day 18. Mai 2013 bearbeiten. Screenshot von  Sebastian Wallroth, CC-BY-SA, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Screenshot 4: Wikimedia Commons Picture of the Day 18. Mai 2013 bearbeiten. MediaWiki Screenshot: Public Domain. Logo: © & ™ All rights reserved, Wikimedia Foundation, Inc

(6) Jetzt musst Du die URL manipulieren. Ändere dazu im URL-Feld des Browsers das (en) in (de) und drücke die Eingabetaste. Es wird eine neue Datei im Bearbeitungsmodus angezeigt. Füge den Text aus der Zwischenablage in das Bearbeitungsfeld ein. (Screenshot 5)

Wikimedia Commons Picture of the Day 18. Mai 2013 deutsch bearbeiten. Screenshot von Sebastian Wallroth, CC-BY-SA, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Screenshot 5: Wikimedia Commons Picture of the Day 18. Mai 2013 deutsch bearbeiten. MediaWiki Screenshot: Public Domain. Logo: © & ™ All rights reserved, Wikimedia Foundation, Inc

(7) Jetzt ändere im Bearbeitungsfeld die Parameter 1 und 2.

{{Potd description|1=[[:en:Green Iguana|Green Iguana]]|2=en|3=2013|4=05|5=18}}

Parameter 1 ist der Bildbeschreibungstext und Parameter 2 ist die Sprache.

(8) Parameter 2 ist einfach; den musst Du nur von „en“ in „de“ ändern.

|2=en||2=de|

(9) Parameter 1 ist hier auch nicht schwer. Wenn Du dem Link zum Artikel Green Iguana in der Englischen Wikipedia folgst, findest Du in der linken Spalte Links zu anderen Sprachversionen; darunter auch der deutschen. Das Vieh heißt Grüner Leguan, also packst Du Link und Beschreibung in Parameter 1.

|1=[[:en:Green Iguana|Green Iguana]]||1=[[:de:Grüner Leguan|Grüner Leguan]]|

Bei der Übersetzung solltest Du Dich eng an die englische Vorlage halten. Manchmal kann es aber interessant sein, ein paar Informationen hinzuzufügen. Im konkreten Fall wäre es interessant, wo das Foto aufgenommen wurde. Leider geht das aus der Dateibeschreibungsseite nicht hervor.

(10) In das Feld „Zusammenfassung“ gehört unbedingt eine … äh … Zusammenfassung. Nach einen Klick auf den Button „Seite speichern“ bist Du der Held.

(Optional: 11) Wenn Du einmal dabei bist: Auf der Dateibeschreibungsseite fehlt eine deutsche Übersetzung!

Fazit

Das gibt gutes Karma! Das trainiert Deine Übersetzungskünste! Das verschafft Dir Einblicke in Winkel die Wikipedia, die sonst kaum jemand zu Gesicht bekommt.

P.S.

Es gibt aber auch andere Tätigkeiten. mit denen Du Dir die Zeit vertreiben kannst. (Foto: istolethetv CC-BY-SA http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de)
Es gibt aber auch andere Tätigkeiten. mit denen Du Dir die Zeit vertreiben kannst. (Foto: istolethetv CC-BY-SA http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de)
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Ist das Zweite Deutsche Fernsehen böse?

Mainzelmännchen, Foto von Genista, CC-BY-SA http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ via Flickr
Mainzelmännchen, Foto von Genista, CC-BY-SA http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ via Flickr

Was mich am Shitstorm einiger Wikipedianer gegen die von Wikimedia Deutschland angekündigte Kooperation mit dem ZDF unter anderem verwundert, ist die tiefe Abneigung gegen eine Anstalt des öffentliche-rechtlichen Fernsehens. Als ob das ZDF auf der Liste der Schurkenorganisationen ziemlich weit oben stünde.

Nach grober Auswertung einer Umfrage unter Wikipedianern zur Kooperation mit dem ZDF meinen rund ein Drittel der teilnehmenden Wikipedianer, dass die Kooperation abzulehnen sei, da das ZDF viel zu reich und/oder doof ist und/oder nur die Wikipedianer ausnutzen will. Deutlich dahinter folgen die Meinungen, dass die Marke Wikipedia durch das ZDF beschmutzt würde und dass bei der Kooperation zu wenig für die Wikipedia herausspringe. Einige meinen, dass die Gefahr entsteht, dass Wikipedianer von der Arbeit an der Wikipedia abgelenkt werden. Etwas abgeschlagen folgt die Meinung, dass die Kooperation abzulehnen sei, da das sowieso nichts wird.

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eigentümlich frei trollt gegen die Wikipedia

Foto von Harald Bischoff, CC-BY-SA-3.0, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons
Foto von Harald Bischoff, CC-BY-SA-3.0, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons

Wikipedianer werden im kompromisslos Eigentum und Freiheit verschriebenen Blog eigentümlich frei als „nur noch anonym tätigen Denunziantenschar im Bereich Politik der Internet-Enzyklopädie Wikipedia“ beschimpft. Der Konflikt wird sich wohl nicht lösen lassen, haben sich die Wikipedianer doch dem Kompromiss, Allmende und Freiheit verschrieben. Ich wünschte, der gegen die Wikipedia dauertrollende ef-Herausgeber André F. Lichtschlag führte sich das mal vor Augen.