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Liste von Dienstleistern für die Validierung postalischer Adressen

Immer mal wieder kommt das Thema auf, dass man schon bei der Eingabe der Postadresse durch den Kunden die formale und inhaltliche Richtigkeit der Angaben prüfen sollte. Oder es sollten regelmäßig die Adressdatenbestände gepflegt werden. Und tatsächlich gibt es Dienstleister in Deutschland, die das anbieten.

Die Wörter „man“ und „sollte“ im ersten Satz waren mir immer ein sicherer Indikator dafür, dass die Projekte nie über ein Anfangsstadium hinauskommen werden. Und so war es dann auch.

Damit die Liebensmüh nicht vergebens ist, hier die drei aussichtsreichsten Kanditaten. Alle bieten ihre Dienste für weltweite A

AddressDoctor
mit Webformular, Web Services und Softwarebibliothek
Adress Research – eine Marke der Deutschen Post Adress GmbH & Co. KG
Prüfung auf Zustellbarkeit, Umzüge, Verstorbene
Uniserv
postalische Adressvalidierung; auch Bankdaten-Check
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Des Kunden liebste Zahlmethode II

Im Oktober 2009 schrieb ich über die beliebtesten Zahlungsarten bei Mister Spex als Reaktion auf Matthias Schumachers Artikel im Hitmeister-Blog. Angeregt durch Nicola Straubs Artikel „Deutsche Shopper vertrauen deutschen Shops und zahlen elektronisch“ liefere ich ein Update zu meinem Artikel. Denn inzwischen wurde bei Mister Spex Rechnungskauf als Bezahlart eingeführt, was sich wesentlich auf das Beliebtheitsranking ausgewirkt hat.

Zahlungsarten 01.02.10-15.04.10 bei Mister Spex nach Anzahl Warenkörben
Zahlungsarten 01.02.10-15.04.10 bei Mister Spex nach Anzahl Warenkörben
Zahlungsarten 01.02.10-15.04.10 bei Mister Spex nach Umsatz
Zahlungsarten 01.02.10-15.04.10 bei Mister Spex nach Umsatz

Hinweis: Die Bezahlmethode „Rechnung“ wird nur Kunden angezeigt, die bei einem Scoring durch einen externen Dienstleister eine bestimmte Punktzahl erreichen.

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Ein StartUp ist keine kleinere Version einer großen Firma

Der US-amerikanische Serial Entrepreneur und Dozent für Unternehmertum Steve Blank schreibt am 14. Januar 2010 in seinem Blog über die Umwandlungsphasen von einem skalierbaren StartUp zu einer großen Firma.

Blank verweist auf die vor 500 Jahren in Europa verbreitete Ansicht, dass ein Kind eine kleine Ausgabe eines Erwachsenen sei. Und genau so, wie diese Ansicht verworfen wurde, verwirft er auch die Anwendung von Business-Regeln für große Firmen auf StartUps. Eine Firma durchläuft von ihrem Weg aus der Garage hin zu Google drei getrennte Entwicklungsstadien.

1. Stadium: Das wachstumsfähige StartUp

Das wachstumsfähige (skalierbare) StartUp wird mit dem Vorsatz gegründet zu wachsen. Die Gründer glauben eine große Idee zu haben, aus der sie durch das Aufbrechen von Märkten, die Übernahme von Kunden oder die Schaffung neuer Märkte ein Multimillionen-Dollar-Geschäft machen könnten. Erfahrene Gründer wissen, dass ein StartUp sich in vielen Punkten von einer großen Firma unterscheidet: in den Zielen, den Messmethoden, den Angestellten und der Firmenkultur. Nur sehr wenige Fähigkeiten, Prozesse, Leute oder Strategien, die in kleinen Firmen funktionierten, sind in großen Firmen erfolgreich – und umgekehrt.

Daraus folgt

a) StartUps brauchen andere Managementprinzipien, Leute und Strategien als große, etablierte Unternehmen.
b) Jeder Ratschlag, der für große, etablierte Firmen gilt, ist für das Wachsen und Managen eines StartUps irrelevant, Verwirrung stiftend und potenziell tödlich.

Der Weg

Wenn man den CEO eines StartUps bäte, in einem Diagramm darzustellen, wie sein StartUp zu einer großen Firma wird, erhielte man wahrscheinlich eine einfache Linie von „hier sind wir“ zu „dort wollen wir hin“.

Skalierbares StartUp zu Grosser Firma

In diesem vereinfachenden Modell steckten alle Aktivitäten eines StartUps wie Kundenentwicklung, agile Entwicklung, Geschäftsmodell, Teamaufbau usw. in der linken Box. Und an dem Tag, an dem das StartUp im Markt angekommen wäre, würden alle diese Tätigkeiten abrupt eingestellt und aus dem StartUp wurde in einem Wimpernschlag eine große Firma mit völlig neuen Fähigkeiten, Geschäftsmodellen usw.

Uns ist schon klar, dass es so nicht funktioniert, also: Wo ist der Prozess, der aus einem StartUp eine große Firma macht?

2. Stadium: Metamorphose – die Umwandlung

Die Erfahrung zeigt, dass das skalierbare StartUp auf dem Weg zur großen Firma ein klar definiertes und ein äußerst chaotisches Stadium der Metamorphose durchmacht.

Und wieder bleiben der wachsenden Firma während der Umwandlung nur sehr wenige Fähigkeiten, Personen, Prozesse und Strategien erhalten.

Skalierbar zu Umwandlung zu Firma mit Text

Die Übergangsphase vom StartUp zur großen Firma ist eine eigene organisatorische Einheit.

Das ist das „Sie haben die Gründer gefeuert und die freien Getränke gestrichen“-Stadium.

Zusammenfassung

Skalierbares StartUp zu Grosser Firma

Jedes Stadium ist eine vollständig eigene Geschäftseinheit mit verschiedenen Managementtechniken. In den nächsten Beiträgen will Steve Blank ausführen. wie sie sich unterscheiden in

  • Management
  • Kultur
  • Sales
  • Marketing
  • Strategie

Ich bin gespannt.

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Liste der unabhängigen Bestandteile dessen, was als Wikipedia bezeichnet wird. #wikipedia #wikimedia #mediawiki

Merke: Mediawiki ist die Wiki-Software, die ursprüngliche für die Enzyklopädie Wikipedia entwickelt wurde, Wikimedia ist die Organisation, die ursprünglich zur Unterstützung und Förderung der Enzyklopädie Wikipedia gegründet wurde.

Erste Ursache der Krise

Die gegenwärtige Krise geht meines Erachtens zum einen darauf zurück, dass auch die direkt Beteiligten kaum zwischen den einzelnen Bestandteilen unterscheiden.

  • Der Wikimedia-Verein zur Kollaboration bevorzugt die Mediawiki-Software ein und öffnet sich erst unter dem neuen Vorstand zögerlich Sozialen Netzwerken, Micro-Blogging-Diensten, Video- und Audio-Streams und -Konferenzen.
  • Die Mediawiki-Software wird schon länger für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt; zum Beispiel für FAQs oder die kollaborative Erstellung von Handbüchern. Trotzdem wird sie von vielen nur als Enzyklopädie-Software gesehen.
  • Der Wikimedia-Verein wird immer wieder fälschlich als Eigentümer der Wikipedia-Enzyklopädie angesehen.

Zweite Ursache der Krise

Zum anderen sehen viele, die sich mit der Wikipedia beschäftigen, welches ungeheure Potenzial in der Möglichkeit der kollektiven Zusammenarbeiten von Tausenden steckt.

Was ist die Wikipedia?

Die Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie.

Was ist die Wikipedia nicht?

Die Wikipedia ist kein Projekt zur Sammlung des Wissens der Welt.

Was ist eine Enzyklopädie?

Unter Enzyklopädie versteht man heute ein enzyklopädisches Lexikon. Ein Lexikon ist ein Nachschlagewerk mit Sachinformationen.

Was ist relevant?

Wissen oder Informationen kennen keine Relevanz. Relevanz entsteht aus dem In-Beziehung-Setzen von Wissen oder Informationen mit einem Projekt. Die Administratoren löschen Artikel in der Wikipedia, weil sie für eine Enzyklopädie irrelevant sind. Darum auch die Distanz zum Beispiel zu Facebook oder Twitter – diese Netzwerke sind für Enzyklopädisten irrelevant.

Ausblick

Vielleicht führt die Trennung von Enzyklopädie, Wiki-Software und Verein und die Etablierung eines Projektes zur Sammlung des Wissens der Welt aus der Krise.

  • Die Community, die die Enzyklopädie aufbaut, sollte sich viel stärker anderen Kollaborations-Werkzeugen öffnen.
  • Der Verein sollte die Förderung freien Wissens in den Vordergrund stellen und die Enzyklopädie als eines unter vielen Projekten kommunizieren. (Zunächst gern auch als primus inter pares)
  • Es wäre spannend, ob man die Inhalte aus der Enzyklopädie und die Inhalte aus den weit verstreuten Spezial-Wikis zusammenführen und daraus eine dauerhaft wachsende umfassende Wissensansammlung schaffen kann. Ideen zur Umsetzung gibt es bereits.
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Liste von Microblogging-Diensten für Unternehmen

Für alle Dienste gibt es kostenlose Versionen.

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Argumente für’s „Twittern“ innerhalb von Unternehmen

Matthias Rauer hat im //Seibert/Media Weblog eine Liste von Vorteilen für das Microblogging innerhalb von Unternehmen veröffentlich, die ich gern hier wiedergeben möchte.

Anwendungsfälle

  • Statusberichte über persönliche Verfügbarkeit
  • Kommunikation von Ideen, die im Micro-Blog diskutiert und dadurch schnell weiterentwickelt werden
  • Hinweise auf interessante (unternehmensrelevante) Links im Internet inkl. persönlichen Kommentaren
  • Diskussion über bestimmte Funktionen und Elemente auf Websites
  • schneller Erfahrungsaustausch ähnlich eines Chats (Skype, IRC etc.)
  • Archivierung von Ideen und Diskussionen inkl. Suchmaschine

Potenziale

  • Steigerung der Transparenz durch eine „öffentliche“ Diskussion im Unternehmen
  • Reduktion des E-Mail-Aufkommens (E-Mail-Diskussionen, die aus dem Mail-Postfach in den Micro-Blog verlagert werden, entlasten alle Mitarbeiter.)
  • Synchronisation von Arbeiten in Projekten
  • Austausch über ein schnelles, modernes und unkompliziertes Kommunikationsinstrument
  • Innovationsförderndes Kommunikationsinstrument
  • Integration räumlich verteilter („virtueller“) Teams
  • Verbesserung der Qualitätssicherung
  • Zeitersparnis im Vergleich zur Arbeit in Wiki-Dokumenten
  • Quelle für interessante, neue Ideen
  • Unaufdringliche Alternative zu E-Mails oder Telefonaten
  • Teambildungseffekte durch bessere und schnellere Kommunikation
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Des Kunden liebste Zahlmethode

Matthias Schumacher schreibt im Hitmeister-Blog über die Beliebtheit der Online-Bezahlmethoden bei Hitmeister. Fast 40% der Kunden nutzen dort das elektronische Lastverfahren (ELV). Ich möchte seiner Bitte gern nachkommen und die Verteilung der Zahlungsmethoden bei Mister Spex offenlegen.

Beliebte Zahlungsarten 2009 bei misterspex.de
Beliebte Zahlungsarten 2009 bei misterspex.de

Die Zahlen sind schwer vergleichbar, da Mister Spex zur Zeit Vorkasse, Kreditkarte, Paypal und Nachnahme anbietet. Noch 2008 bot Mister Spex auch Lastschrift als Zahlungsart an. 45% bis 55% der Kunden wählten diese Zahlungsart. Da leider über die Hälfte der Bestellungen mit dieser Zahlungsart Betrugsfälle waren, wurde sie bis auf weiteres aus dem Angebot genommen.

Mich würde interessieren, wie die Korrelation Betrug zu Zahlungsart bei anderen Online-Shops aussieht.

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Wie zerstöre ich eine Community in zehn einfachen Schritten

Vanessa DiMauro veröffentlichte am 13. August 2009 eine wundervolle Liste mit Verboten für Communitymanager, die ich gern auf deutsch wiedergeben möchte.

1. Starte eine Community unbedingt ohne Betatester.
Binde bloß keine Nutzer beim Entwerfen der Community ein. Du weißt doch selbst viel besser, was Deine Nutzer brauchen, als die selber. Entwirf einfach die Funktionen ohne die und geh‘ davon aus, dass sie sie mögen werden.
2. Wirf Funktionen wie Spaghetti an die Decke – ein paar werden schon kleben bleiben.
Füge Deiner (Geschäfts-)Community so viele und so tolle Funktionen wie möglich hinzu und schmücke sie mit Flitter und Girlanden. Geschäftskunden lieben die Mühe, viele neue Funktionen zu erlernen.
3. Füttere Deine neue Community nicht zu sehr.
Wirb so viele Mitglieder an, wie nur möglich. Dann lehne Dich zurück und beobachte, wie sich die Dinge entwickeln. Du kannst fest davon ausgehen, dass die Community-Mitglieder vom Start weg die ganze Arbeit machen und keine Inhalte oder Hilfen brauchen, wenn sie erstmal Mitglieder geworden sind.
4. Vergiss Offline-Reichweite und Offline-Techniken.
Warte einfach ab, bis Leute Nachrichten absetzen und dann moderiere sie, ohne Mühe in das Aktivieren der Leute hinter den Nachrichten zu stecken.
5. Geh‘ davon aus, das Größe DER kritische Faktor ist.
Vergößere Deine Community mit jedem, den Du kriegen kannst, ohnen Ansicht derer Rolle oder Funktion. Wenn sie noch einen Puls haben, sind sie willkommen. Es ist völlig Schnurz, ob es irgendeinen Grund für die Gruppe gibt, zusammenzuarbeiten.
6. Unterlasse keinen Versuch, aus Deiner Community Geld zu schlagen.
Die Leute lieben es mit Micropayments und Ankündigungen belästigt zu werden, wenn sie sich in einer Community-Umgebung befinden. Vermeide eine Geschäftsstrategie. Entwickle einfach keine. Gib den Leuten einfach ganz viele Möglichkeiten, bei jeden Schritt für den Zugriff auf Inhalte zu bezahlen.
7. Für die Moderation Deiner Community kannst Du jeden x-beliebigen einstellen.
Jeder Ungelernte kann eine Community moderieren, egal ob er Erfahrung im Wissensmanagement hat oder nicht. Immerhin hat er dann was zu tun!
8. Niemand braucht einen Newsletter oder eine andere regelmäßige und absehbare Kommunikation mit seinen Community-Mitgliedern.
Du kannst fest davon ausgehen, dass die Mitglieder von selbst mitten in ihrem Arbeitstag Deine Community besuchen wollen und das von sich aus tun.
9. Entwickle Deine Community auf keinen Fall auf Basis des Mitglieder-Feedbacks und derer Vorschlägen weiter.
Wenn Du die Community gestartet hast, dann ist Deine Arbeit getan. Melde Deinen Investoren und Vorständen, dass die Kommunikationsarbeit vollbracht ist, sobald die Seite online ist. Dann verschwende keine Zeit mehr darauf.
10. Erhebe unwichtige Daten, solange sie Dich nur gut aussehen lassen.
Die Anzahl aller Nachrichten (einschließlich der „Me too“- oder „I like“-Markierungen) und die Anzahl der Mitglieder (unbesehen derer Aktivitäten und Besuchshäufigkeit) lassen Dich hervorragend dastehen und kratzen nicht an der heiklen Frage, ob Deine Community Dein Geschäft und Deine Kunden unterstützt.
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Streitbare Liste von Anforderungen an Führungskräfte

Führungskräfte unter sich

  1. Zwischen Führungskräften herrscht immer ein gesunder Konkurrenzkampf.
  2. Führungskräfte bleiben bei einer Diskussion stets beim Thema.
  3. Führungskräfte vermeiden Konflikte untereinander.
  4. Führungskräfte halten sich an gemeinsame Absprachen.
  5. Führungskräfte sprechen freimütig über ihre persönlichen Gefühle.
  6. Führungskräfte legen bei Problemlösungen Wert auf eine gemeinsame Vorgehensweise.
  7. Führungskräfte verbalisieren wechselseitige Antipathien offen.
  8. Führungskräfte lassen jeden immer ausreden.
  9. Führungskräfte bringen freimütig zum Ausdruck, wenn sie sich gelangweilt oder gestört fühlen.
  10. Führungskräfte tauschen Informationen jederzeit offen aus.
  11. In einer Gruppe Führungskräfte gibt mal der ein, mal der andere den Ton an.

Pflichten einer Führungskraft

  1. Eine Führungskraft sieht im Mitarbeiter zunächst einen Menschen. Dieser wird von Gefühlen und seiner körperlichen und geistigen Verfassung beeinflusst und kann nicht jeden Tag gleich gut sein.
  2. Eine Führungskraft behält die generelle Fürsorgepflicht des Arbeitgebers im Auge. Eine Führungskraft fördert, dass das erworbenes Wissen und erworbene Fähigkeiten den Unternehmen erhalten bleiben und vertieft werden.
  3. Eine Führungskraft delegiert Verantwortung an Mitarbeiter und unterbindet jede Art von Drückebergerei durch Rückdelegation.
  4. Eine Führungskraft informiert die Mitarbeiter regelmäßig über Sachverhalte, die diese zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen und kontrolliert die Einhaltung gesetzter Ziele.
  5. Eine Führungskraft gibt den Mitarbeitern durch knapp gehaltene Vorgaben eigene Entscheidungsspielräume, lässt aber durch geeignete Kontrollen Missbrauch nicht zu.
  6. Eine Führungskraft akzeptiert – wenn möglich – Entscheidungen von Mitarbeitern in deren Verantwortungsbereich, auch wenn diese in ihren Augen ausnahmsweise falsch sein sollten.
  7. Eine Führungskraft stellt Mitarbeiter nicht vor deren Kollegen bloß, weil dies nachhaltig die Motivation zerstört und das Vertrauensverhältnis trübt.
  8. Eine Führungskraft spart nicht mit Lob, wenn Arbeit geleistet wurde.
  9. Eine Führungskraft unterrichtet Mitarbeiter über Gründe für bedeutsame Entscheidungen.
  10. Eine Führungskraft hat keine Günstlinge.

Fehler, die eine Führungskraft vermeiden muss

  1. Eine Führungskraft findet Zeit zum Nachdenken, weil sie sich nicht in Routinearbeit verstrickt, für deren Erledigung es eigene Fachbereiche gibt.
  2. Eine Führungskraft nicht zieht sich hobbymäßig auf Spielecken auf Grund persönlichen Interesses zurück. Dadurch würde sie ihre Führungsaufgaben vernachlässigen.
  3. Eine Führungskraft wälzt Aufgaben, die wegen ihrer übergreifenden Bedeutung in die eigene alleinige Entscheidungskompetenz fallen, nicht auf Mitarbeiter ab.
  4. Eine Führungskraft schiebt notwendige Entscheidungen nicht hinaus, weil sie sich über die eigentlichen Ziele des Unternehmens nicht im Klaren ist oder nicht weiß, wie anstehende Probleme gelöst werden können.
  5. Eine Führungskraft würgt kreatives Mitdenken von Mitarbeitern nicht ab. Dadurch würde sie sich der Chance auf Verbesserungsvorschläge berauben.
  6. Eine Führungskraft übt keine Kritik an Mitarbeitern vor Dritten und reagiert auf Vorschläge von Mitarbeitern nicht mit Ironie oder Spott.
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sebasos Regeln für moderne Konferenzen

sebaso twitterte sieben Regeln für moderne Konferenzen, die ich hier gern festhalten möchte.

1. Sorge dafür, dass Deine Teilnehmer sich kennenlernen und austauschen können.

2. Sorge dafür, dass Deine Teilnehmer sich und ihr Wissen einbringen können – analog und digital.

3. Sorge dafür, dass Referenten für echte Q&As zur Verfügung stehen und nicht nur Dinge lang erzählen, die man in 5 min selber lesen kann.

4. Dokumentiere live oder mindestens zeitnah.

5. Stelle Verbindungen her und gib weiterführende Hinweise.

6. Sorge für einen klaren nächsten Schritt.

7. (Bonus) Lass Deine Gäste nicht verdursten an heißen Sommertagen und bedanke Dich.