Liste von Microblogging-Diensten für Unternehmen

Für alle Dienste gibt es kostenlose Versionen.

Argumente für’s „Twittern“ innerhalb von Unternehmen

Matthias Rauer hat im //Seibert/Media Weblog eine Liste von Vorteilen für das Microblogging innerhalb von Unternehmen veröffentlich, die ich gern hier wiedergeben möchte.

Anwendungsfälle

  • Statusberichte über persönliche Verfügbarkeit
  • Kommunikation von Ideen, die im Micro-Blog diskutiert und dadurch schnell weiterentwickelt werden
  • Hinweise auf interessante (unternehmensrelevante) Links im Internet inkl. persönlichen Kommentaren
  • Diskussion über bestimmte Funktionen und Elemente auf Websites
  • schneller Erfahrungsaustausch ähnlich eines Chats (Skype, IRC etc.)
  • Archivierung von Ideen und Diskussionen inkl. Suchmaschine

Potenziale

  • Steigerung der Transparenz durch eine „öffentliche“ Diskussion im Unternehmen
  • Reduktion des E-Mail-Aufkommens (E-Mail-Diskussionen, die aus dem Mail-Postfach in den Micro-Blog verlagert werden, entlasten alle Mitarbeiter.)
  • Synchronisation von Arbeiten in Projekten
  • Austausch über ein schnelles, modernes und unkompliziertes Kommunikationsinstrument
  • Innovationsförderndes Kommunikationsinstrument
  • Integration räumlich verteilter („virtueller“) Teams
  • Verbesserung der Qualitätssicherung
  • Zeitersparnis im Vergleich zur Arbeit in Wiki-Dokumenten
  • Quelle für interessante, neue Ideen
  • Unaufdringliche Alternative zu E-Mails oder Telefonaten
  • Teambildungseffekte durch bessere und schnellere Kommunikation

Internet an Schulen: Die Messlatte liegt niedrig

Daniel Brusilovsky beklagt auf TechCrunch, dass selbst im Silicon Valley Schulen nur schlecht mit Computern und Internetzugang ausgerüstet sind.

  • An der Schule, an der er als Hilfskraft gearbeitet hat, wird weder Webentwicklung, noch Videoproduktion, noch irgend etwas Vergleichbares unterrichtet.
  • Facebook und YouTube sind blockiert, damit die Schüler „keine Zeit vergeuden“. Dabei ist Facebook für viele die Hauptkontaktstelle für Mitschüler und ehemalige Schüler und YouTube die beste Möglichkeit, Videos zu verbreiten und vorhandene Video zu studieren.
  • Das WLAN ist nur für Lehrkräfte zugänglich.
  • Die Schülerrechner werden jede Nacht komplett zurückgesetzt. Auf den Windows XP Rechnern läuft Mozilla Firefox, Internet Explorer 6 und Microsoft Office 2003.

Aber langsam ändert sich das: Lehrkräfte können seit kurzem ihre Rechner mit Beamern verbinden und den Schülern Präsentationen, Webseiten usw. an der Wand zeigen. In einer Nachbarschule wurde ein komplettes Studio für Videoproduktion eingerichtet.

Ich als Vater eines ABC-Schützen in Deutschland lerne daraus, dass die kümmerliche Ausstattung an der Schule meines Sohnes keineswegs rückständig ist, sondern durchaus dem Niveau entwickelter Industrienationen entspricht.

P.S. Von Bekannten aus Erfurt weiß ich, dass dort an einer Schule Google Apps verwendet wird. Jeder Lehrer hat ein Mail-Konto, es gibt Mailverteiler und Kalender werden für die Bekanntgabe von Stundenplänen, Änderungen und Raumreservierungen verwendet.

Des Kunden liebste Zahlmethode

Matthias Schumacher schreibt im Hitmeister-Blog über die Beliebtheit der Online-Bezahlmethoden bei Hitmeister. Fast 40% der Kunden nutzen dort das elektronische Lastverfahren (ELV). Ich möchte seiner Bitte gern nachkommen und die Verteilung der Zahlungsmethoden bei Mister Spex offenlegen.

Beliebte Zahlungsarten 2009 bei misterspex.de
Beliebte Zahlungsarten 2009 bei misterspex.de

Die Zahlen sind schwer vergleichbar, da Mister Spex zur Zeit Vorkasse, Kreditkarte, Paypal und Nachnahme anbietet. Noch 2008 bot Mister Spex auch Lastschrift als Zahlungsart an. 45% bis 55% der Kunden wählten diese Zahlungsart. Da leider über die Hälfte der Bestellungen mit dieser Zahlungsart Betrugsfälle waren, wurde sie bis auf weiteres aus dem Angebot genommen.

Mich würde interessieren, wie die Korrelation Betrug zu Zahlungsart bei anderen Online-Shops aussieht.

Einfache Fahrt von Berlin nach Frankfurt (Oder)

Von Berlin nach Frankfurt (Oder) sind es auf der Autobahn 99 Kilometer. Zunächst heißt es Zähne zusammenbeißen. Da der erste Teil noch keinen Seitenstreifen hat, gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h. Mit 122 km/h auf dem Tacho lässt sich das gut überstehen. Immer mal an einem LKW vorbeiziehen. Noch einer. Noch einer. Unter der Woche gehört die rechte Spur fast ausschließlich den LKWs. Bis auf ein paar Spritsparer. Vermutlich Lehrer aus Nordrhein-Westfalen. Ist aber nur geraten.

Dann: Abwechslung! Eine Baustelle. Jetzt beginnt das Abenteuer. Schön auf die ausgeschilderten 670 km/h herunterbremsen und auf die rechte Spur rüberziehen. Möglichst einen anderen PKW vor sich lassend. Denn direkt hinter einem LKW sieht man ja nichts. Die Straße ist zwar zweispurig aber knapp zu schmal, um an LKWs vorbeizukommen. Einen PKW kann man leicht vor sich locken. Es gibt immer jemanden, der hofft, dass im Baustellenbereich nicht geblitzt wird und sich links an den anderen Fahrzeugen vorbeiquetscht. Bis er zu einem LKW kommt, neben dem es kein Durchkommen gibt. Also lässt man vor sich einen Sicherheitsabstand. Der darf aber nicht zu weit sein, sonst wird er vom Flitzer missachtet. Gerade so, dass ein BMW reinpasst, ohne sofort Funken zu schlagen. Schwupp; ist er vor Dir, und Du kannst dich bei 60 km/h gemütlich zurücklehnen, und das Schauspiel weiter beobachten. Flitzer haben meist ein MOL oder ein LOS im Nummernschild. Und interessant zu lesende Aufkleber.

Aber immer schon ein Auge auf den übrigen Verkehr lassen. Sonst verpasst man das Beste: Die Poznańer! Leicht zu erkennen an größeren deutschen Autos und dem PO im Nummernschild. Po vorne und Po hinten. Kann man fast gleichzeitig sehen, denn Poznańer fahren vermutlich extra über die Oder, um in 60er-Baustellen an den anderen Fahrzeugen vorbeizurasen. Nur dort. Freie Strecke ist langweilig. Vermutlich nehmen sie die erste Abfahrt nach der Baustelle und fahren die Strecke wieder zurück. Ist aber nur geraten. Vielleicht ist auf Radio Maria verkündet worden, Deutsche Krankenhäuser würden für polnische Organspenden exorbitante Summen hergeben? Ist auch nur geraten.

Fürstenwalde zieht vorbei. Einen melancholischen Blick auf die erhaltene Tankstelle aus den Zeiten vor dem Zweiten Weltkrieg im Niemandsland des Seitenstreifens. Dann kann man sich kurz der Illusion von Freiheit hingeben; die Baustelle ist vorbei. Schön das Gaspedal durchtreten – immerhin hat man gerade 45 Kilometer lang Sprit gespart! Wenn jedoch ein Sechsjähriger auf den Rücksitz geschnallt ist, muss man sich jetzt jedoch rechtfertigen. Nicht wegen des schnellen Fahrens – das Verkehrszeichen für das Ende sämtlicher Streckenverbote wurde bereits kommentiert. Nein, man verlässt den Sendebereich von Radio Teddy. Der Autorundfunkempfänger bietet 105’5 Spreeradio als Alternative an – ich wähle Radio Eins. Lautstark wird der Verdacht der Sabotage geäußert. Also rechtfertigen. Nachdrücklich auf die Programmtaste für Radio Teddy drücken. Rauschen. Zurück auf Radio Eins. Und dann auf die Bremse, denn die Strecke wird weiter ausgebaut. Jetzt heißt’s wieder Poznańer gucken!

Was ist an Frankfurt (Oder) so schwierig?

Das Frankfurt an der Oder soll einem Gerücht nach einer geplanten Zeitungs-Ente wegen dem Frankfurt am Main nachbenannt sein. Irgendwann nach 1250 sollte ein Gegenkaiser gekrönt werden. Kaiser wurden zu der Zeit in Frankfurt am Main gekrönt. Also wurde eine Nikolaisiedlung an der Oder „Frankfurt“ getauft, um nach der Krönung ohne Falsch verkünden zu können: „Ein neuer Kaiser wurde zu Frankfurt gekrönt.“ Die Flüsse sehen eh‘ alle gleich aus.

So kam Frankfurt an der Oder zu seiner Marienkirche, die an Größe dem Kölner Dom nur wenig nachsteht, sollte doch ein Kaiser darin gekrönt werden. Aber die Namensverwirrung lag mit in der Wiege. Frankfurt selbst schrieb man mal Franckfurt, Frankfort, Frankenforde oder sonstwie – mit dem präzisierenden Flussnamen und möglichen Abkürzungen wurden der Variationen jedoch viel mehr; Frankfurt (Oder) ist heute die offizielle Schreibweise; Frankfurt/Oder, Frankfurt an der Oder, Frankfurt a. Oder, Frankfurt a. d. Oder. Frankfurt/O. und Frankfurt (O.) sind nur eine kleine Auswahl der auch zu findenden Bezeichnungen. Man frage den Künstler Gerhard Trost nach einer vollständigen Sammlung.

Der Gegenkaiser wurde nicht gekrönt; das Frankfurt am Main ist nach wie vor an an Größe und Bedeutung überlegen. Armer Spinner, der sich als Hobby das Sammeln von Ansichtskarten aus Frankfurt (Oder) gewählt hat. Ich bringe viel Zeit damit zu, meine Suchabfrage bei ebay zu optimieren: frankfurt („o“,oder) -(main,eintracht, …

Deutsche Internetnutzer nach Alter @mobilefriend im Detail

Mein Tweet über die Anteile Deutscher Internetnutzer nach Altergruppen wurde mit Unglauben aufgenommen.

Tweet

Das kann ich gut verstehen; darum hier ausführlich, was ich mir zuvor auf die Schnelle zusammengerechnet hatte. Ich lasse mich gern berichtigen.

Der ARD/ZDF-Onlinestudie 2009 entnehme ich den Anteil der Deutschen, die das Internet nutzen, aufgeteilt nach Altersgruppen.

ARD/ZDF Online Studie 2009

Der Datenbank der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder entnehme ich Anzahl der Deutschen, aufgeteilt nach Altersgruppen.

Aufzeichnen

Die aktuellsten Daten stammen von 2007. Sei’s drum. Seither haben sich weder die Internetnutzung noch die Bevölkerungszahl stark geändert.

Aus der ARD/ZDF-Tabelle nehme ich die Spalte „2007“ und die Zeilen mit dem Altergruppen und aus der Datenbank der Statistischen Ämter die Spalte „Insgesamt“. Jetzt passe ich die Altergruppen an: aus „15 bis unter 18 Jahre“ und „18 bis unter 20 Jahre“ wird „14-19J.“, ich addiere also 2688387 und 1954577 und erhalte mit 4642964 die Anzahl Deutscher im Alter von 14 bis 19 Jahren. Davon sind laut ARD/ZDF-Studie 95,8% Internetnutzer. 4642964 * 0,958 = 4447960 (gerundet). 4.447.960 Deutsche im Alter von 14 bis 19 Jahren sind Internetnutzer. Das rechne ich für alle Altergruppen aus.
[excel-interactive-view style=“Small“]

Altersgruppe Anzahl Anteil
14-19J. 4,447,960 9.87%
20-29J. 9,271,793 20.57%
30-39J. 8,798,801 19.52%
40-49J. 10,246,461 22.73%
50-59J. 7,102,982 15.76%
60+J. 5,213,188 11.56%

Damit das in einen Tweet passt, fasse ich die Altergruppen noch einmal zusammen und addiere die Prozentzahlen:
[excel-interactive-view style=“Small“]

Altersgruppe Deutsche Internetnutzer
14-29J. 30%
30-49J. 42%
50+J. 27%

Hier die komplette Berechnung als Tabellenkalkulation.

[gview file=“http://real68er.de/wp-content/uploads/2012/12/Deutsche-Internetnutzer-nach-Alter.xlsx“]

Wie zerstöre ich eine Community in zehn einfachen Schritten

Vanessa DiMauro veröffentlichte am 13. August 2009 eine wundervolle Liste mit Verboten für Communitymanager, die ich gern auf deutsch wiedergeben möchte.

1. Starte eine Community unbedingt ohne Betatester.
Binde bloß keine Nutzer beim Entwerfen der Community ein. Du weißt doch selbst viel besser, was Deine Nutzer brauchen, als die selber. Entwirf einfach die Funktionen ohne die und geh‘ davon aus, dass sie sie mögen werden.
2. Wirf Funktionen wie Spaghetti an die Decke – ein paar werden schon kleben bleiben.
Füge Deiner (Geschäfts-)Community so viele und so tolle Funktionen wie möglich hinzu und schmücke sie mit Flitter und Girlanden. Geschäftskunden lieben die Mühe, viele neue Funktionen zu erlernen.
3. Füttere Deine neue Community nicht zu sehr.
Wirb so viele Mitglieder an, wie nur möglich. Dann lehne Dich zurück und beobachte, wie sich die Dinge entwickeln. Du kannst fest davon ausgehen, dass die Community-Mitglieder vom Start weg die ganze Arbeit machen und keine Inhalte oder Hilfen brauchen, wenn sie erstmal Mitglieder geworden sind.
4. Vergiss Offline-Reichweite und Offline-Techniken.
Warte einfach ab, bis Leute Nachrichten absetzen und dann moderiere sie, ohne Mühe in das Aktivieren der Leute hinter den Nachrichten zu stecken.
5. Geh‘ davon aus, das Größe DER kritische Faktor ist.
Vergößere Deine Community mit jedem, den Du kriegen kannst, ohnen Ansicht derer Rolle oder Funktion. Wenn sie noch einen Puls haben, sind sie willkommen. Es ist völlig Schnurz, ob es irgendeinen Grund für die Gruppe gibt, zusammenzuarbeiten.
6. Unterlasse keinen Versuch, aus Deiner Community Geld zu schlagen.
Die Leute lieben es mit Micropayments und Ankündigungen belästigt zu werden, wenn sie sich in einer Community-Umgebung befinden. Vermeide eine Geschäftsstrategie. Entwickle einfach keine. Gib den Leuten einfach ganz viele Möglichkeiten, bei jeden Schritt für den Zugriff auf Inhalte zu bezahlen.
7. Für die Moderation Deiner Community kannst Du jeden x-beliebigen einstellen.
Jeder Ungelernte kann eine Community moderieren, egal ob er Erfahrung im Wissensmanagement hat oder nicht. Immerhin hat er dann was zu tun!
8. Niemand braucht einen Newsletter oder eine andere regelmäßige und absehbare Kommunikation mit seinen Community-Mitgliedern.
Du kannst fest davon ausgehen, dass die Mitglieder von selbst mitten in ihrem Arbeitstag Deine Community besuchen wollen und das von sich aus tun.
9. Entwickle Deine Community auf keinen Fall auf Basis des Mitglieder-Feedbacks und derer Vorschlägen weiter.
Wenn Du die Community gestartet hast, dann ist Deine Arbeit getan. Melde Deinen Investoren und Vorständen, dass die Kommunikationsarbeit vollbracht ist, sobald die Seite online ist. Dann verschwende keine Zeit mehr darauf.
10. Erhebe unwichtige Daten, solange sie Dich nur gut aussehen lassen.
Die Anzahl aller Nachrichten (einschließlich der „Me too“- oder „I like“-Markierungen) und die Anzahl der Mitglieder (unbesehen derer Aktivitäten und Besuchshäufigkeit) lassen Dich hervorragend dastehen und kratzen nicht an der heiklen Frage, ob Deine Community Dein Geschäft und Deine Kunden unterstützt.

Streitbare Liste von Anforderungen an Führungskräfte

Führungskräfte unter sich

  1. Zwischen Führungskräften herrscht immer ein gesunder Konkurrenzkampf.
  2. Führungskräfte bleiben bei einer Diskussion stets beim Thema.
  3. Führungskräfte vermeiden Konflikte untereinander.
  4. Führungskräfte halten sich an gemeinsame Absprachen.
  5. Führungskräfte sprechen freimütig über ihre persönlichen Gefühle.
  6. Führungskräfte legen bei Problemlösungen Wert auf eine gemeinsame Vorgehensweise.
  7. Führungskräfte verbalisieren wechselseitige Antipathien offen.
  8. Führungskräfte lassen jeden immer ausreden.
  9. Führungskräfte bringen freimütig zum Ausdruck, wenn sie sich gelangweilt oder gestört fühlen.
  10. Führungskräfte tauschen Informationen jederzeit offen aus.
  11. In einer Gruppe Führungskräfte gibt mal der ein, mal der andere den Ton an.

Pflichten einer Führungskraft

  1. Eine Führungskraft sieht im Mitarbeiter zunächst einen Menschen. Dieser wird von Gefühlen und seiner körperlichen und geistigen Verfassung beeinflusst und kann nicht jeden Tag gleich gut sein.
  2. Eine Führungskraft behält die generelle Fürsorgepflicht des Arbeitgebers im Auge. Eine Führungskraft fördert, dass das erworbenes Wissen und erworbene Fähigkeiten den Unternehmen erhalten bleiben und vertieft werden.
  3. Eine Führungskraft delegiert Verantwortung an Mitarbeiter und unterbindet jede Art von Drückebergerei durch Rückdelegation.
  4. Eine Führungskraft informiert die Mitarbeiter regelmäßig über Sachverhalte, die diese zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen und kontrolliert die Einhaltung gesetzter Ziele.
  5. Eine Führungskraft gibt den Mitarbeitern durch knapp gehaltene Vorgaben eigene Entscheidungsspielräume, lässt aber durch geeignete Kontrollen Missbrauch nicht zu.
  6. Eine Führungskraft akzeptiert – wenn möglich – Entscheidungen von Mitarbeitern in deren Verantwortungsbereich, auch wenn diese in ihren Augen ausnahmsweise falsch sein sollten.
  7. Eine Führungskraft stellt Mitarbeiter nicht vor deren Kollegen bloß, weil dies nachhaltig die Motivation zerstört und das Vertrauensverhältnis trübt.
  8. Eine Führungskraft spart nicht mit Lob, wenn Arbeit geleistet wurde.
  9. Eine Führungskraft unterrichtet Mitarbeiter über Gründe für bedeutsame Entscheidungen.
  10. Eine Führungskraft hat keine Günstlinge.

Fehler, die eine Führungskraft vermeiden muss

  1. Eine Führungskraft findet Zeit zum Nachdenken, weil sie sich nicht in Routinearbeit verstrickt, für deren Erledigung es eigene Fachbereiche gibt.
  2. Eine Führungskraft nicht zieht sich hobbymäßig auf Spielecken auf Grund persönlichen Interesses zurück. Dadurch würde sie ihre Führungsaufgaben vernachlässigen.
  3. Eine Führungskraft wälzt Aufgaben, die wegen ihrer übergreifenden Bedeutung in die eigene alleinige Entscheidungskompetenz fallen, nicht auf Mitarbeiter ab.
  4. Eine Führungskraft schiebt notwendige Entscheidungen nicht hinaus, weil sie sich über die eigentlichen Ziele des Unternehmens nicht im Klaren ist oder nicht weiß, wie anstehende Probleme gelöst werden können.
  5. Eine Führungskraft würgt kreatives Mitdenken von Mitarbeitern nicht ab. Dadurch würde sie sich der Chance auf Verbesserungsvorschläge berauben.
  6. Eine Führungskraft übt keine Kritik an Mitarbeitern vor Dritten und reagiert auf Vorschläge von Mitarbeitern nicht mit Ironie oder Spott.

sebasos Regeln für moderne Konferenzen

sebaso twitterte sieben Regeln für moderne Konferenzen, die ich hier gern festhalten möchte.

1. Sorge dafür, dass Deine Teilnehmer sich kennenlernen und austauschen können.

2. Sorge dafür, dass Deine Teilnehmer sich und ihr Wissen einbringen können – analog und digital.

3. Sorge dafür, dass Referenten für echte Q&As zur Verfügung stehen und nicht nur Dinge lang erzählen, die man in 5 min selber lesen kann.

4. Dokumentiere live oder mindestens zeitnah.

5. Stelle Verbindungen her und gib weiterführende Hinweise.

6. Sorge für einen klaren nächsten Schritt.

7. (Bonus) Lass Deine Gäste nicht verdursten an heißen Sommertagen und bedanke Dich.