Mein Carsharing Fazit

Mein Carsharing Fazit

Car2Go Eletrofahrzeuge in Amsterdam. Foto: Brbbl, CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons

Car2Go Eletrofahrzeuge in Amsterdam. Foto: Brbbl, CC-BY-SA3.0 via Wikimedia Commons

Ich habe ein Auto. Seit zwei Monaten steht es mir nicht zur Verfügung, da ein LKW-Anhänger dar­an ent­lang geschrammt ist und die Karosserie erheb­lich beschä­digt hat. In die­ser Zeit gab es meh­re­re Anlässe, an denen ich gern mein Auto gehabt hätte.

Mehrere Fahrten zu Arbeit, bei denen ich Koffer trans­por­tie­ren muss­te, was mit öffent­li­chen Verkehrsmitteln kein gro­ße Spaß ist. Mehrere Fahrten von der Arbeit nach Hause, nach­dem ich sehr lan­ge gear­bei­tet und ziem­lich aus­ge­pumpt war. Die Autofahrt abends bei frei­er Straße dau­ert nur 20 Minuten, die Fahrt mich öffent­li­chen Verkehrsmitteln min­des­tens 50 Minuten. Für die­se bei­den Anwendungsfälle bie­ten die Carsharing-Dienste von Car2Go, DriveNow und MultiCity nicht her­vor­ra­gen­den Ersatz. Sie sind sogar bes­ser als ein pri­va­tes Auto, da die hohen Parkgebühren in der Innenstadt die Benutzung der CarSharing-Dienste in Vergleich güns­ti­ger machen.

Für Einsatzzwecke, bei denen ich inner­halb der Stadt zu einem Ort muss, dort ein bis zwei Stunden bin und danach wie­der mit dem Auto zurück will, ist ein pri­va­tes Auto finan­zi­ell güns­ti­ger. Das sind zum Beispiel Arztbesuche, Wochenendeinkäufe in Großmärkten, Besuche im Baumarkt oder Fahrten in den Garten. In der Wartezeit läuft die Preisuhr des Leihwagens wei­ter, da bei einer Freigabe des Wagens die reel­le Chance besteht, dass jemand ande­res den Wagen mie­tet und dann kein Fahrzeug mehr für die Rückfahrt zur Verfügung steht.

Carsharing eige­nen aus Preisgründen sich auch nicht für Fahrten auf’s Land. In ande­re Städte fah­re ich gern mit der Bahn, aber sobald die Ziele wei­ter weg von grö­ße­ren Bahnhöfen sind, ver­län­gert sich die Reisezeit gern um ein bis zwei Stunden.

Fazit: Ich bin zur Zeit noch nicht bereit, auf mein pri­va­tes Fahrzeug zu ver­zich­ten, auch wenn ich es zu Gunsten von Carsharing-Wagen häu­fi­ger ste­hen lasse.

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Sebastian Wallroth administrator