Bezahlte Wikipedia-Autoren drängen aus der Grauzone

Markus Franz, Sucomo spricht auf dem ConventionCamp 2012 in Hannover über die Zukunft der Wikipedia. Foto von Franz Betz, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC-BY-SA-3.0</a>, via Wikimedia Commons
Markus Franz, Sucomo spricht auf dem ConventionCamp 2012 in Hannover über die Zukunft der Wikipedia. Foto von Franz Betz, CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

Bei den netzpiloten hat Markus Martin Franz von Sucomo am 3. Januar 2013 einen (bezahlten) Beitrag zu Werbung und bezahltem Editieren in der Wikipedia geschrieben, der mit der Vorhersage schließt, dass sich in 2013 „entscheiden [wird], wie die Wikipedia mittelfristig mit bezahlten Autoren umgeht – und ob sich freies Wissen damit auch im kommerziellen Umfeld durchsetzen kann“.

Die Jenaer Sucomo OHG bietet an, gegen Entgeld Wikipedia-Artikel zu bearbeiten. Bezahltes Editieren ist ein heißes Eisen in den Wikipedia-Communities — es gilt als verpönt. Trotzdem existiert es. Nun soll es aus der Grauzone geholt werden. Dazu will auch Dirk Franke mit seinem ProjektGrenzen der Bezahlung“ beitragen.

Schon am 27. November 2012 hatte Markus Franz auf dem ConventionCamp2012 zum Thema „Einsteigen oder Untergehen – Wikipedia im Jahr 2015“ gesprochen.

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